#2 Mehr als "nur" Effizienz
Shownotes
Mehr zur Beratungsgruppe Neuwaldegg: https://www.neuwaldegg.at/ Mehr über David Max Jeggle: https://www.linkedin.com/in/david-jeggle/ Mehr zu Brainy: https://usebrainy.com
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00:00:00: Speaker 3: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von AI-Brainstorming. Hier bekommst du Wissen, das du morgen schon umsetzen kannst. Du erfährst auf welche Trends du aufspringen solltest und welche du besser liegen lässt. Dazu gibt es Anwendungsbeispiele, die nicht nur auf dem Papier funktionieren. Und selbstverständlich kommt alles aus erster Hand. Expertenwissen direkt aus der Praxis. Lass uns also loslegen.
00:00:30: Speaker: Ich freue mich ganz besonders, dass ich David Max Jeggle darf. Wir werden uns ein bisschen unterhalten über KI, über den Einsatz von KI, beziehungsweise auch über den Einsatz von Brainy. David, danke. Danke dir
00:00:43: Speaker 2: für die Einladung. Ich freue mich.
00:00:45: Speaker: Wunderbar. Und dass du da die Zeit nimmst, das ist immer ein bisschen schwierig, da Termine zu finden.
00:00:50: Frage habe, kommt innerhalb von einer Stunde der Rückruf und wir klären die Dinge sofort und du nimmst dir immer die Zeit mit all meinen KI-Wünschen und Belangen und dann dachte ich, okay, die Zeit bekommst du auch zurück.
00:01:14: Speaker: Das freut mich sehr, mache ich gerne und ist ein bisschen ein Grundverständnis von unserer oder auch meiner Arbeit, dass man halt auch für Kunden da und da ist, wenn uns die Kunden brauchen.
00:01:25: Speaker 2: Cool.
00:01:26: Speaker: David, für alle, die dich nicht kennen, du bist Partner bei der Beratungsgruppe Neuwaldek. Die Beratungsgruppe Neuwaldek ist in Wien ansässig und ihr betreut seit über 45 Jahren Unternehmen bei... Diversen Veränderungen Verbesserungen ist natürlich das Thema KI momentan in aller Munde und auch heute das interessante Gespräch mit dir, zur Einstiegsfrage, wir dann ein bisschen zu tief in die Technik einsteigen.
Ihr habt einen sehr, sehr stark menschenzentrierten Ansatz bei Neu-Valdeck: und und zu hört man leider immer noch, dass KI genau das Gegenteil ist. passt das für euch zusammen?
00:02:06: Speaker 2: Also, wie du schon gesagt hast, wir begleiten ja Organisationen in deren Entwicklung, in der Vorbereitung auf die Zukunft, in Veränderungen Wenn wir so auf Veränderungen, auf Transformationen von Organisationen schauen, dann hat jede Veränderung eine Inhaltliche Seite und aber auch eine soziale Seite. Und für uns geht es eigentlich genau darum, die beiden Dinge zusammenzubringen nämlich das Soziale mit dem Inhaltlichen. Und das wäre jetzt meine Antwort auf sozusagen, also menschenzentriert heißt ja, ja, den Menschen in der Organisation mitzunehmen, aber gleichzeitig geht es ja auch um den Organisationszweck zu erfüllen.
Also meine Kollegin Anna Jantscher, Hat ein Buch dazu verfasst oder auch Erforscht sozusagen, das Buch heißt Being in Organizations und es fällt mir jetzt gerade ein, weil es ja so schön so einen Schieberegler dargestellt hat ich sage sozusagen, in: jeder Organisation gibt es einen Raum oder einen Platz der Organisation und einen Platz für den und die Menschen in der Organisation, aber dieser Regler ist sozusagen Abhängig Das heißt sozusagen, wenn der Mensch ganz, ganz viel Raum hat mit allen seinen Bedürfnissen und Belangen, dann hat die Organisation wenig Platz. Und andersrum, wenn die Organisation sehr viel Raum nimmt, sehr viele Regeln, sehr viele Vorgaben und so weiter, dann hat der Mensch wenig Platz. Und es geht eigentlich genau darum, diesen Regler gut auszutarieren Und gut, hängt immer von der Organisation, vom Kontext und so weiter ab, aber das ist ja meine Antwort, es braucht beides und es geht um ein Austarieren von Mensch und Inhalten, Mensch und Technik und da kommt für mich auch KI ins Spiel, aber fragt da gerne nochmal nach, weil vielleicht habe ich noch nicht ganz die Frage beantwortet.
00:03:51: einhergeht, dass man diesen Freiraum schafft und das wahrscheinlich mit effizienzsteigernden wie auch immer man das sieht oder auch mit der Schaffung von oder Leitfäden, wo man dann eben effizient weiterkommt, effizient arbeiten kann und dann mehr Zeit für... Zwischenmenschliches bleibt, mehr Zeit für Entfaltung.
00:04:20: Speaker 2: Ja, also was du gerade beschrieben hast, ist ja sozusagen, wir reden gerne in unserer Arbeit von Polaritäten. Also das sind sozusagen zwei unterschiedliche Pole, die du zusammenbringst Musst oder kannst und KI, wenn wir da draufschauen, dann ist es sowas zwischen Autonomie, ich kann machen, wie und was ich möchte, ich treffe Entscheidungen selber und plötzlich gibt es eine KI, die Dinge automatisiert, die Entscheidungsvorschläge macht oder sogar Entscheidungen trifft schränkt meine Autonomie ein und die Frage ist, wie kriegt man das gut ausbalanciert.
Aber ich würde sagen, also wenn ich auf unsere eigene Reise schaue: zu KI, also ich selbst habe im Dezember 22, glaube ich, als Chachapiti rauskam, richtig, ja, damit probiert und war gleich so völlig Feuer und Flamme und dachte, welche Möglichkeiten hat das und welche Auswirkungen hat das auch. das Spannende war sozusagen das eigene Erleben bei uns in der Organisation Wir sind 14 mit einem großen europäischen und internationalen Netzwerk. Und dort war am Anfang so, ja, irgendwie, schau mal, da kommt nur Schrott raus und ach wie dumm ist das und so weiter. Und ich würde sagen, auch gepaart oder dahinter, und das erleben wir auch in Kundenprojekten so immer mit der Angst so, was macht es mit meiner Profession, was macht es mit meiner Identität.
Also wer dich ersetzt, steckt oftmals dahinter. Und deshalb finde ich deine Frage zur Effizienz so wichtig, weil wenn man die meisten Projekte schaut, deshalb glaube ich, dass KI auch so ein... Zulauf hat oder warum das so eine große Aufmerksamkeit bekommt, weil oftmals wird halt dieser Effizienzgedanke in: Vordergrund gerückt nach dem Motto wir können was schneller, besser, leichter machen, nicht falsch sein muss. Aber für mich stellt sich die wir KI, wenn wir wirklich einen Mehrwert generieren, also wenn wir über Innovation, über anderen Kundenkontakt sprechen, ob das nicht eigentlich die große Chance ist Und da hätte ich jetzt eine Frage nämlich an dich. Ihr macht ja ganz viele Projekte Und was ist dein Erleben hinsichtlich, ja, bitte führ bei uns KI ein, führ Brainy ein, wir schneller, höher weiterkommen. Also, dass wir Ressourcen einsparen, dass wir Kosten sparen. Oder aber hast du auch Beispiele wo ihr sagt, na ja, da hat sich irgendwie... Da bearbeiten wir den Markt besser, da generieren wir Wert. Was ist da, also wenn du mal sozusagen von oben auf deine Kundenlandschaft und Kundenlandschaft drauf schaust, was wäre da deine Antwort? Oder was ist deine Antwort?
00:06:52: gesagt, Effizienz Wie die ersten KI-Modelle der breiten Masse zugänglich gemacht wurden. Da hat man gesagt, das ist Wahnsinn, was das alles kann. Dann ist relativ schnell der Frust gekommen, da muss man doch nochmal drüber arbeiten. Mit ständigen Updates von KI-Modellen wird dieses Drüberarbeiten immer weniger. Aber ich glaube, die Erkenntnis ist da, dass man Experten nicht einfach mit KI ersetzen kann. Das heißt, diese Effizienzsteigerung die man landläufig immer über das Thema KI stellt, natürlich auch Raum zu schaffen. Raum vielleicht für persönliche Kontakte, für persönliche Gespräche. Wir sehen das bei unseren Kunden. sind Rechtsanwälte Steuerberater, Krankenhäuser, nur Effizienzsteigerung, oder ein Teil der Effizienzsteigerung ist tatsächlich Zeitersparnis bei bei Gesprächen mit Klienten und so weiter.
Was bleibt über? Es bleibt einfach Zeit für ein persönliches Gespräch. Das heißt, wenn jetzt ein Arzt weniger mit: Dokumentation befasst ist und in seinen Computer reintippt, sondern einfach dieses Gespräch führt mit dir sich wirklich deinen Bedürfnissen widmen kann, dann ist das Jetzt kann... Zeit ersparen ist, aber er erhöht Value am Kunden, sage ich jetzt einmal, oder den Nutzen vom weil er halt richtig zuhört. Das muss
00:08:22: Speaker 2: ich kurz unterbrechen, weil das finde ich einen entspannenden Gedanken, ich gerade einen Artikel für unseren nächsten Newsletter schreibe und da habe ich so geschrieben, Es darf nicht nur die Effizienz im Fokus sein, aber wenn ich dir zuhöre, sagst du sozusagen Effizienz und indirekt also gerade das Thema an der Patientin mehr Zeit zu haben, das macht ja einen Unterschied, weil wenn man in die Krankenhäuser schaut zum Beispiel, wie viel Dokumentations-, Arztbrief und so weiter Zeit braucht,
Also wie viel Zeit braucht es um die ganze Dokumentation zu tun? Und wenn ich das verringere, dann habe ich mehr Patienten, Patientinnenzeit und dann: Habe ich ja einen Nutzen. Also das finde ich ganz spannend, eigentlich wenn man so nennen darf. Ja,
00:09:04: Speaker: es passt in unseren Bereichen oder auch in unseren Wirtschaftszweigen wo wir unterwegs sind, ist es entweder eine Entlastung von Mitarbeitern, weil es Haus aus schon zu wenige gibt. Das ist jetzt die gesamte oder die Medizin per se. anderen ist halt einfach Value, indem man halt sagt, höre dir zu und ein Steuerberater, das hat mir einen Netter und guter Steuerberater gesagt, da ist das Wort Beraten drin. Und Beraten setzt immer eine gewisse zwischenmenschliche Interaktion voraus und nicht einfach nur, da ist der Jahresabschluss schau dass das nächstes Jahr genauso wird, sondern da darf man auch ein Gespräch haben.
Und für diese Themen bleibt oft sehr, sehr wenig Zeit und da sehen wir bei unseren Kunden ein irrsinniges Potenzial dass das halt besser wird, dass man sich so vielleicht von einem Mitbewerb abhebt und halt einfach so dieses extra Meile zum Kunden geht oder zum Klienten geht und: sagt, Herr, bei mir, ich nehme mir wirklich Zeit, ich mit dir die Themen bespreche. Und das zieht sich quer durch. Das ist bei einem Rechtsanwalt genauso wichtig. ist bei Sachverständigen wichtig, dass halt die Abläufe und Hergänge Erfragen, besprechen, bei Projektbesprechungen dabei sind und so weiter.
00:10:17: Speaker 2: mag ja den Begriff der Augmented Human, also sozusagen der erweiterte Mensch sozusagen, kann KI, wie würdest du es nennen, mich verbessern oder mich erweitern wäre es eigentlich so Augmented Human, wie kann KI mich erweitern und da wieder Selbstreflektion auf uns, wir nutzen ja KI auch in der In der Diagnose und da erlebe ich eben, dass wenn wir gerade in Organisationsentwicklungsprojekten in Kulturentwicklungsprojekten Diagnose machen, unsere Hypothesen machen, dann nutzen wir KI, um uns selbst herauszufordern um sozusagen zu fragen, was haben wir übersehen, was haben wir vergessen, welche Muster.
Gerade wenn wir sehr viele Daten erfassen in der Diagnosephase, über... eine: Segmentanalyse über Muster zu erkennen, plötzlich Dinge zu sehen, die man vorher nicht gesehen hat. Und da wäre ich bei dir. Man könnte es als Effizienzsteigerung abspeichern Man könnte aber auch sehen, welchen Mehrgewinn an Insights können wir dadurch generieren.
00:11:15: Speaker: Definitiv Ich sehe es immer wie ein Werkzeug. heißt... Wenn ich mich mit KI auseinandersetze und mir halt spezielle Skills anschaffe, bin ich mit diesem Werkzeug in der Lage, Dinge schneller zu erledigen oder, genau wie du das jetzt sagst, einfach Output zu überprüfen. hat ja das vor KI auch gemacht, man hat irgendwelche Skripte erstellt, irgendwelche Dokumente erstellt und hat halt dann eine Kollegin, einen Kollegen gebeten da nochmal drüber zu lesen was hältst du davon und so weiter und diese Tätigkeiten kann ich jetzt im Vorfeld halt einfach mit Hilfe von KI machen merke selbst bei Schreiben von Texten man kommt halt einfach auf Ideen, wäre man von selbst nicht drauf gekommen.
Das heißt jetzt nicht, dass dieser ganze Text von der KI ist, aber kriegt halt noch ein: bisschen Extra dazu und sagt, okay, so klingt es noch besser, so ist es besser verständlicher und so weiter.
00:12:05: Speaker 2: Wobei eigentlich ist der Begriff künstliche Intelligenz falsch, habe ich gelesen.
00:12:09: Speaker: Ja.
00:12:09: Speaker 2: Warum? Weil eigentlich ist es ja ein datenbankbasiertes System, was aufgrund von Wahrscheinlichkeiten dir irgendwas zusammenschustert und eigentlich dumm ist. Und ich finde, das ist etwas, was man nie vergessen darf allen Ergebnissen. Bei uns habe ich vor zwei Monaten inzwischen eine mit meinen Kollegen entwickelt, wo es eben genau darum geht, also bei uns ist immer the human in the loop, also der Mensch bleibt und bleibt Entscheiderin den Output. Und bei uns gibt es auch nicht so etwas wie automatisierte LinkedIn-Posts weil hast vorhin gesagt, menschenzentriert Also menschenzentriert bedeutet für mich auch immer, es ist klar, dass alles, was wir alles, was wir auch nach außen geben, was wir publizieren was wir veröffentlichen ist immer ein Mensch mit im Boot.
mit einem Kollegen eine ganz spannende Unterhaltung gehabt. Eigentlich müsste man ja kennzeichnen oder die Frage war,: sollte man KI-generierten Output kennzeichnen Und er hatte dann so die Idee, eigentlich wäre doch so ein Nutri-Score für KI ganz gut. Also eins wäre irgendwie, ich habe es ganz selbst gemacht, fünf war es komplett automatisiert und eine drei wäre vielleicht, ich habe Text redigieren lassen. Jetzt gibt es nur, ich weiß nicht, ob du es gerade verfolgt hast, von Harvard hat gerade eine Studie gemacht, wo sie... Code, also Sie haben ein Codesnippet genommen und haben tausend Leuten diesen Code vorgelegt und es war immer der identische Code, aber manchen wurde eben gesagt, der Code wurde von KI generiert und anderen wurde gesagt, der Code wurde per Hand geschrieben. Was glaubst, was das Ergebnis war? sollten die Qualität der Codes bewerten.
00:13:38: Speaker: Ich vermute, dass der Unterschied nicht groß erkennbar war.
00:13:42: Speaker 2: Da war gar kein Unterschied. Die Frage ist nur, wie wurde die Qualität oder die Kompetenz der gesehen, je nachdem, ob es angeblich Entwickler plus KI war oder Entwickler Entwicklerinnen KI.
00:13:58: Erfahrung, also Entwickler plus KI ist die Qualität besser, wenn denn der auch weiß, wie er die KI darauf vorbereitet, dass die dann entsprechend miteinander entwickeln.
00:14:11: Speaker 2: Ja, also absolut und wenn man auf die Studie von Ethan Mollick schaut, die er ja gemacht hat hier bei Procter & Gamble, wo eben Einzelpersonen und Teams mit KI haben.
Bessere Ergebnisse entwickelt. In der Studie aus dem Harvard Business Review von diesem Jahr war ganz spannend, da wurde nämlich sozusagen die Zuschreibung war, sozusagen die Expertise von jemand, also der Code, der mit KI generiert worden ist, ist nicht so gut wie der andere, obwohl es identisch war. Und jetzt kam auch noch, und das ist, finde ich Fast schon erschreckend, nämlich dann kam noch so ein bisschen an Conscious Bias rein, wenn gesagt wurde, eine hat diesen Code mit KI entwickelt, dann wurde sozusagen die Qualität noch schlechter entwickelt oder wenn es jemand besonders Altes sozusagen mit KI entwickelt hat und noch spannender wird das: Ganze letztendlich Dass insbesondere die, die besonders technikfern waren, haben sozusagen die schlechtesten Bewertungen abgegeben. Also das finde ich so. Und warum erzähle ich es? Weil ich finde, diese Beispiele zeigen, dass wenn ich KI in Organisationen bringe, dass es eben kein Plug-and-Play ist. Also dass es nicht einfach ist, ich habe hier ein Projekt und ich rufe mal hier bei Latulabs an und gib mir mal KI und ihr schaltet es frei und damit läuft, sondern es parallel zu beachten gibt, damit im KI, also eigentlich sind wir richtig im Change drin und das ist auch unsere Erfahrung aus D365 oder SAP-Einführung. Es ist halt kein Technikprojekt, sondern es ist ein Organisationsentwicklungsprojekt. Und da würde mich fragen, was eure Erfahrung ist oder wie ihr auch damit umgeht oder ob ihr es erleben habt, dass alle sofort sagen, juhu, wir haben jetzt Brainy und wir haben unsere eigenen GPTs und wir legen los. Was ist da eure Erfahrung und wie geht ihr damit um?
00:15:54: denn schon mal jemand mit KI gearbeitet oder ist das eine Wiese? Thema hierbei ist es immer, dass man dann sagt, möchtest du machen damit? Wir haben natürlich in Brainy über 50 standardisierte Assistenten, wo es logisch ist, was die dann machen für einen. Weil ich sage Erwartungshaltung, Viele Leute glauben, sie kaufen da jetzt eine Software. Das heißt, da gibt es dann eine Schulung, dieser Knopf macht das, dieser Knopf macht das und wenn du hier herklickst, bekommst du eine Summe. Das ist bei KI nicht so. Also wir sind jetzt aus diesem Zeitalter es entwickeln Riesenkonzerne tolle Softwarelösungen und die sind dann so und alles andere ist außerhalb vom Standard und kostet viel Mehrere hunderttausend Euro, diesem Zeitalter ist man heraußen.
Das heißt, wir sind jetzt mit KI, da bemühen uns wir natürlich auch bei Brainy, man eine dementsprechende Plattform auch hier schafft, in einem Zeitalter wo ich mit eigenen Skills, mit eigenem Knowledge, das ich mir aneigne, halt einfach mehr auswähle: Der Software herausholen kann natürlich dann auch mit Kooperation von uns diese KI auch bestehende Systeme einbinden kann und so weiter. Das heißt, es ist alles ein fließender Prozess. Es gibt jetzt nicht wo ich sage, das ist es jetzt, und das ist unsere große Erkenntnis jetzt aus Jahren KI Produkt Erstellung und Kundenbetreuung, die Bedürfnisse ändern sich. Also man kommt sehr sehr schnell drauf, das hätte ich bitte gerne auch noch oder wie mache ich denn das? ist es einfach eine Kombination aus technologischer Weiterentwicklung, aber auch aus persönlicher Weiterentwicklung.
00:17:34: Speaker 2: Du hast gerade gesagt, mehr aus der Software herauszuholen. Ich würde sagen, auch mehr aus mir selbst herauszuholen. Drum
00:17:41: Speaker: waren die Krähenfüßchen.
00:17:42: Speaker 2: Ja die sieht man vielleicht im Podcast nicht, aber sozusagen die Krähenfüßchen die Anführungszeichen, mehr aus der Software und mehr aus mir herauszuholen, sozusagen im Sinne...
Wie kann ich KI auch als Sparingspartner als eigenen Kritikerin nutzen, mir hilft, sozusagen zu Ergebnissen zu kommen? Und das Zweite was du erwähnt: hast, ist so dieses, und das finde ich aber auch schwierig, zu vermitteln, dieses KI ist eigentlich die große Chance, unsere Spielfähigkeit unsere Adaptionsfähigkeit zu trainieren weil ich überlege, was ich am Anfang vor zwei Jahren an Prompts und Prompting Skills gelernt habe und jetzt geht es eher um Kontextwissen und so weiter, ändert sich laufend. uns intern heißt es manchmal, David, du postest zu viel zu KI, ich komme kaum mehr nach. Und ich poste vielleicht irgendwie bei uns intern in Teams. habe mal nachgeschaut, ich glaube, in letzten zwei Monaten waren es oder fünf Themen zum Thema KI, wo ich sage, das ist eigentlich nicht viel, wenn man schaut, wie schnell sich das Ganze entwickelt.
Und das ist ja auch das, wo ich immer wieder zum Telefon greife, wie es damit aus, Weil eben es entwickelt sich so schnell. Plötzlich gibt es in JetGPT, gibt es bei euch auch sowas Plötzlich gibt es das einer Plattform, könnt ihr nicht auch sowas. Aber du hast mir noch keine wirklich mich zufriedenstellende Antwort gegeben zum Wie erlebt ihr das Thema: Veränderung, also sprich das Thema Widerstand der Einführung von KI? Weil du hast gesagt, ihr stellt es zur Verfügung. Wie gut wird es genutzt? Also ich habe es bei uns erlebt. Ich schaue manchmal in Nutzungsstatistik rein und plötzlich bin ich überrascht. Ah, okay. Ich merke immer mehr Kollegen, Kolleginnen nutzen Brainis den entsprechenden Tokens dann. was ist da, wie geht ihr damit um? Was habt ihr erlebt? Oder habt ihr auch Kunden, die haben euch eingekauft und du merkst eigentlich Nutzung gleich null?
00:19:28: Speaker: man auf uns? Man hat sich schon einmal mit dem Thema KI befasst. stellen Sie Fragen wie Datenschutz, vielleicht eine persönliche Betreuung, wie Schulung wie Workshops und so weiter. kommt man dann Brainy nicht vorbei haben am Anfang gemerkt, die Erwartungshaltung war, ich kaufe mir da jetzt KI-Assistenzsystem und da habe ich diese drei Use Cases und mit denen arbeite ich. so das Einstiegsniveau wo wir einige Kunden haben, die damit einfach ihre Auslagen finden.
00:20:00: Dokumentenvergleichsassistent und diese Vertragsprüfung und dieser Besprechungsprotokoll-Assistent, der spart mir im Monat so viel Zeit, dass ich mich um wichtigere Dinge kümmern kann. Alles ist gut, nur es wecken sich dann Begierlichkeiten und dann probiert jeder, das sieht man dann auch, wer baut sich denn bei uns auch selbst Assistenten, ruft da auch mal an, passt da ein Prompt nicht, warum bekomme ich da nichts raus, was macht das neue KI-Modell. sage auch bei Schulungen immer, es ist einfach ein wunderbares Tool, weil ich habe zum einen unmittelbare Effizienzsteigerung und zum anderen Komme ich in dieses kindliche Spielen, kann dann sagen, diese Zeit, die ich gewinne, die nutze ich, um vielleicht einmal ein anderes KI-Modell auszuprobieren und komme darauf, die LinkedIn-Posts wären da wesentlich cooler, ist nicht mehr so der Einheitsbrei dann hat man das, oder man ist zweimal die Woche vor irgendwelchen Dokumenten oder Besprechungsprotokollen mit 48 Seiten und muss sich die dann auch durchlesen okay, vielleicht sollte ich mir die zusammenfassen lassen.
Das geht jetzt definitiv auch in die Richtung, wo Firmen zu uns sagen, okay, ich habe jetzt: Brainy, ich habe das jetzt schon über ein Jahr, wir haben viel telefoniert, wir haben Einschulungen gemacht, wir hätten gerne jedes halbe Jahr einen Workshop. Was kam Neues dazu? Vielleicht gibt es irgendwelche Prompting-Tipps. Also der Aufhänger momentan ist GPT-5. Das funktioniert jetzt plötzlich mit dem Prompten nicht mehr ganz genauso wie mit GPT-4. Darf man sich umstellen können? Dafür habe ich halt mit GPT-5 ganz andere Möglichkeiten, wenn ich es dann richtig kann. Also ist hier Brainy mit diesen vielen KI-Modellen einfach wie ein Werkzeugkoffer, wo ich weiß, okay, Hammer und Meißel kann ich schon umgehen. Da kam jetzt noch ein Schraubenzieher dazu und jetzt plötzlich habe ich einen Elektroschrauber nehme ich denn den? Das heißt, Werkzeugkoffer, der sich quasi von selbst befüllt obliegt meinem Eigeninteresse, ob ich denn diese neuen Werkzeuge nutzen möchte nicht.
00:21:53: Effizienzsteigerung, einer meiner Lieblings-Brainies ist der, der mir die, Wenn wir so erste Gespräche bezüglich haben, der mir sozusagen die zusammenfasst und direkt auch in eine Struktur bringt, ich es schaffe, meinen, ich kann natürlich viel besser im Gespräch bleiben, weil ich nicht Notizen machen muss. Jetzt können wir natürlich kritisch sagen, naja, wenn ich schreibe, dann passiert schon was im Gehirn, aber ich kann besser im Kontakt bleiben, weil ich weiß, jemand anders, also die KI kümmert sich um die Transkription, ich kann es nachher super zusammenfassen Wobei ich würde sagen, mit der freigewordenen Zeit, die nutze ich um dann mit JGPT rumzuspielen zu schauen, was ist alles möglich, was kann ich an Podcasts in verschiedenen Sprachen machen mit Google LM und so weiter. bin ja auch begeistert diktieren kann in Brainy. Das ist sowas wo ich sage, ich bin jemand, der denkt beim Sprechen. Vielleicht hat man schon gemerkt hier im Podcast.
00:22:56: Speaker: haben Sie die zwei Richtigen getroffen.
00:22:57: ich dann am Ende manchmal, da denke ich so, jetzt habe ich schon so viel deiner Zeit Anspruch genommen. Genau, da haben sich die zwei Richtigen getroffen.
00:23:06: Speaker: Ich wollte noch ganz kurz was einwerfen. Wir haben ja gesagt, wir bereiten uns nicht großartig vor auf Gespräch heute, aber diese Frage, die du gerade beantwortet hast und ich nicht gestellt habe, wäre auf meiner Liste gewesen. Das heißt, was ist so dein Lieblings-Anwendungsfall von Brainy? Finde ich cool, diese Besprechungszusammenfassungen, einfach dieses eventuell zu Aber
00:23:25: Monate, gib euch zwei Monate oder?
00:24:01: Speaker: Genau, also es geht jetzt genau in diese Richtung, dass man jetzt sagt, okay, jetzt aus diesem Zeitalter heraus, wo ich mir im Vorfeld meinen Karriereassistenten auswählen muss und dann habe ich da irgendein Artefakt, irgendeinen Text, was auch immer, Bild und das muss ich dann händisch irgendwo anders hingeben. zum einen einmal die Übergabe von einem Assistenten zum anderen, auch die automatisierte Übergabe. man sich da halt auch mit gut spielen kann, dass man halt einen hat, der übergibt dann die herauskristallisierten Fragen an einen Live-Search-Assistenten der sucht man dann aktuelle im Internet, das Ganze dann wieder rück. Das
00:24:37: Speaker 2: würde mich interessieren, da scheint es ja technisch gut drin zu stecken, wie funktioniert das? Weil ich kenne diesen Anonymisierungsassistenten und... Wird das dann nicht auch über eine KI gemacht und wie funktioniert das? Ich habe jetzt einen Text, da steht jetzt hier Maurer und David Jäckler und da steht unsere IBAN und mögliche hier drin.
Wie funktioniert das, dass dann praktisch es wahrscheinlich pseudonymisiert: wird? kann ich dann sicher gehen, dass meine Daten nicht irgendwo hingehen?
00:25:03: Speaker: Fall ersetzt man halt alle DSGVO-relevanten Daten durch ein Rufzeichen oder ein X das natürlich, weil eine Fehlerquote hat jede KI, mehreren Durchläufen eben abgleichen Da hat man halt den Vorteil dass man diese KI jetzt bei uns DSGVO-konform in der EU gehostet, laufen lässt. Aber da braucht man jetzt nicht die leistungsstärksten KIs dazu. Und es ist in unserem Plan, dass man halt solche Anonymisierungs-KIs auch entsprechend dann direkt beim Kunden, also in-house hosten kann. Und halt sagt, okay, alle Dokumente die ich dir hochlade anonymisierst du mir zuerst läuft die KI dann bei euch oder beim Kunden.
00:25:41: Speaker 2: Das heißt anonymisiert, also macht Ausrufezeichen Fragezeichen und wenn es zurückkommt wird es wieder ersetzt und ich merke es eigentlich gar nicht.
00:25:48: Bestandssoftware zu verknüpfen. Da geht gerade ein großer Ruck durch die Softwareindustrie. man dann sagt, ich habe die Möglichkeit, dass ich mit einem KI-Agent ein Programm bei mir befülle, nachfrage und so weiter. ist dann so der Wunschtraum von allen, das heißt, ich kann mir dann so meine Agenten-Umgebung bauen, ich halt dann sage, okay, ich kriege halt in der Früh ein kurzes Briefing von den Kundenbesuchen, die ich heute habe, ein kurzes Vorbereitungsbriefing von unserem heutigen Podcast, noch einen kurzen Auszug aus den E-Mails, die ich gestern nicht beantwortet habe, die ich noch nicht zurückgerufen habe,
00:26:33: Speaker 2: Philipp, wie hältst du dich auf dem Laufenden? Das frage ich mich gerade. Weil ich lese viel, höre Podcasts so weiter, aber du musst ja noch eine Ebene tiefer in Technik und so weiter drin sein. Wie machst du das? Was ist so...
00:26:44: Speaker: Also grundsätzlich zapfe ich die gleichen Medien an wie du.
Also ich höre auch viele Podcasts ich lese viele KI-News und solche Themen, aber aufgrund meiner Funktion und aufgrund unserer Firma einen riesen Vorteil weil wir haben halt einfach zehn Personen, die sich mit dem Thema beschäftigen: bekommt da irgendetwas anderes mit und wir tauschen uns da auch sehr, sehr gut aus. dann auch diese Bürotage, wo man halt dann wirklich zusammensitzt und sagt, hast du das schon gehört? Hast du das schon gehört? Schau her, das geht jetzt an und schau dir den Link an. kriegt man sehr rasch einfach auch vorgefilterte Informationen, weil so halten wir uns eigentlich gegenseitig sehr, sehr gut auf dem Laufenden und natürlich haben wir auch eine große Kundenklientel, wo halt dann der eine oder andere Kunde kommt und sagt, hast du das schon gehört? man muss dann sagen, nein das noch nicht, das ist eine riesen Challenge von unseren Kunden. Wie entscheide ich mich denn für das richtige KI-Modell oder was nehme ich denn oder welche Software ist denn da wirklich jetzt modular aufgebaut solche Themen. Aber auch in dem Bereich sind wir sehr gern beratend unterwegs bzw. haben zum Glück auch Kunden, Die sich da als Know-how-Träger zur Verfügung stellen, wo wir zu unseren Interessenten auch sagen, rufe dort einmal an, der wird dir erklären, warum er Brainy genommen hat.
00:27:55: SKI Also es ist ein riesen Hype wo alle gerade drauf aufspringen, wenn wir schauen, wo die Investoren gerade reingehen. Und ich mag diesen, es gibt so ein schönes Zitat, ich kann KI is overhyped on the short run, but underestimated on the long run. Also nach dem Motto im Moment irgendwie... Alles drauf und vielleicht ist es einfach über Hitzesgrad, aber es wird nicht weggehen. Welche Meinung ihr und was würde vielleicht eine KI sagen, die sagen würde, sei mal ganz kritisch mit dem Philipp, mit seiner Meinung. was wäre denn deine Antwort?
00:28:39: Speaker: brauchst du zuerst meine Meinung und dann die Antwort zwecks KI. glaube, am Anfang war es sicher ein großer Hype. Es war so, okay, da gibt es was Neues, Wahnsinns-Technologie. Jeder, der sich damit befasst hat, ist draufgekommen, okay, das ist jetzt nicht einfach, ich klicke auf einen Knopf und habe die Lösung für eigentlich alles.
Grundsätzlich ist es so dass es mittlerweile: in der Wirtschaft angekommen ist. Das heißt, man lässt das auch immer in diversen Studien und Umfragen, Leute nehmen KI. Ob das jetzt eine große Entscheidung Konzern oder vom Unternehmen ist oder ob man es halt einfach nimmt, weil es ist, dahingestellt. jeden Fall geht die Richtung ganz klar in eine strukturierte und gezielte Einführung KI-Lösungen in Unternehmen. Alleine deswegen schon, weil es genügend gratis Produkte gibt, mit denen man halt einen leichten Einstieg hat und da ist auch die Rückmeldung von unseren Kunden, der Einstieg ist zwar nett, aber wenn ich dann wirklich arbeiten möchte damit, dann brauche ich irgendwo einen Anhaltspunkt, ich brauche irgendwo Skills, brauche irgendwo vielleicht den Besten von jemandem den ich fragen kann. Ich gehe da ganz mit deinem da gibt es diesen Spruch er ist mittlerweile schon alt, aber KI ist gekommen, um zu bleiben. Das ist definitiv so. Das glaube ich
00:29:49: nicht schon zu viel ist, der Projekt ist erfolgreich. Die Frage ist woran messe ich es? wird ja eigentlich ein anderes Bild zeichnen, weil du zeichnest jetzt gerade ein sehr positives Bild von, dass es bleibt ohne Frage, aber wir bleiben ja auch dran, wir nutzen es ja auch,
00:30:13: Speaker: also wir
00:30:14: Speaker 2: haben auch nicht vor zu kündigen.
00:30:16: Speaker: Das freut mich. ganz überspitzt zu formulieren, sage ich ja oft bei Gesprächen, Software könnte einen Euro kosten, wenn ich es nicht nehme, ist es ein Euro zu viel. ROI stellt sich bei unseren Kunden in der Regel ein bis zwei Monaten ein. Und zwar, wenn er es nur ganz rudimentär nutzt. Also wir schauen, dass wir dann doch immer drei, vier sinnvolle Anwendungsfälle finden, er sich tatsächlich Zeit spart. Wo er damit andere Tätigkeiten machen kann, Qualität steigern, was auch immer, Beratungsthemen erhöhen und so weiter und wir sind da auch sehr in Branchen die Stunden verrechnen also wenn ich jetzt an Rechtsanwälte denke. heißt, da braucht man eigentlich nicht lange diskutieren, ob das jetzt Sinn macht oder nicht.
00:30:59: Ärzten wiederum und Ärztinnen könnte ich es vermutlich gar nicht messen weil ich kann natürlich sagen, okay, sie haben zwar weniger Zeit, dafür haben sie mehr Zeit beim Patienten, aber wie messe ich das wieder?
00:31:09: Speaker: der Zufriedenheit der Mitarbeiter, also dass in Gesundheitswesen auf Anschlag laufen und man Unterbesetzungen in jedem Bereich hat. Da kann ich das natürlich nicht in Geld messen aber halt in der Tatsache zur Arbeit kommen, dass Leute einfach ruhiger arbeiten können, sich dadurch natürlich auch Fehler minimieren. Weil wenn ich Zeit habe, über das nachzudenken was ich denn mache, fallen mir vielleicht die einen oder anderen Fehler auf. heißt, es hat in jedem Bereich auf jeden Fall seinen Sinn. Und drum ist es etwas, was Jetzt sich in den Firmen manifestiert und in Zukunft einfacher bleibt.
00:31:48: Speaker 2: Okay, jetzt bin ich mal die KI und frage mal kritisch nach.
ich würde prompten du bist Expertin für KI und kannst gut in die Zukunft: schauen und gibst so eine Prognose ab, die ausbalanciert ist. Du bist auch kritisch und klar kritisch Bezüglich Hype KI, Anwendung von KI in der Zukunft so und dann würde ich sagen, verbessere den Prompt bevor du damit startest und jetzt sozusagen hätte ich, würde ich prompten jetzt antwortest du mir, was würdest du dann, würdest du da antworten wenn du mal so ein bisschen vielleicht ein Jahr weiter schaust,
00:32:22: Speaker: Ja, das ist das Thema Glaskugel lesen Geschichte hat uns gezeigt, dass Veränderungen was jetzt KI betrifft erstens irrsinnig schnell vonstatten geht und kommen dann plötzlich Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat. ist so dieses ins Vorhinein, ich weiß, ich weiche dir aus. wollte gerade
00:32:38: Speaker 2: sagen, du weichst aus.
00:32:40: verbinden zu einem Prozess, der mir halt täglich wöchentlich, monatlich sehr sehr viel Zeit kostet wo der Output aber eigentlich dasselbe sein muss. Irgendwelche Reportings, irgendwelche Kundenanalysen, irgendwelche Stammdatenauswertungen, was auch immer, in welchen Bereichen auch immer. man dann sagt, das geht jetzt von selbst, Vergleich zu finden, Brieftaube hat auch überstellt oder zugestellt das ist dann irgendwann einmal mit der Post gegangen, irgendwann hat man mal ein Fax geschickt und jetzt schreibt man Mails. zukünftig kommuniziert man über Brainy, mit Knopfdruck und der andere weiß, wie der Gedankengang von dir war und kann den dann weiterführen Mensch hat ja gezeigt, dass er anpassungsfähig ist wird er in Zukunft auch sein, weiterhin sein müssen.
00:33:42: Speaker 2: Ich mag den Zuckerl-Gedanken, KI heißt Zuckerl.
Ich meine, das Spannende schon sozusagen, wie sehr wird KI auch selbstverständlich war jetzt gerade bei meinem... Patenkindern in Hamburg, die sind 18, machen gerade Abi und wie selbstverständlich die mit KI arbeiten und die mir: über Prompting Frameworks berichtet haben, ich dachte, okay, ich muss das wirklich fast auswendig lernen und für die war das so ganz normal und das ist im täglichen Tun mit drin und wenn wir das sozusagen mal fortschreiben wohin führt uns das? Gibt es noch eine Frage, die du noch nicht gestellt hast? Ansonsten hätte ich noch eine Abschlussfrage.
00:34:17: Speaker: hast mir so eine ähnliche Frage schon gestellt. Und zwar, wo siehst du KI in nächsten Jahren? Ihr betreut ja wahnsinnig viele Kunden kriegt es auch bei den Kunden mit, den Willen etwas zu transformieren, etwas zu verändern, etwas zu verbessern. Wie schlägt da KI durch?
00:34:31: in Purpose-Workshops, in Change-Story-Workshops und so weiter, dann geht es ja um den Prozess der Auseinandersetzung. Also ich setze mich mit etwas aktiv auseinander, ich gehe in Dialog, ich gehe in Resonanz mit meinen und kann eben KI nicht ersetzen und das ist oftmals was, Wo ich auch bei mir selbst gemerkt habe, ich hatte neulich einen Workshop, wo ich gesagt habe, und ihr könnt auch am Ende KI nutzen, um sozusagen bei einer Change-Story zum guten Ergebnis zu kommen. In meiner Welt oder meiner Erfahrung war, die haben zu früh zu KI gegriffen alle hatten dann ihr Handy in der Hand und haben die KI gefüttert mit Flipcharts und so weiter und sagt, Mensch, kreier mir daraus eine gute Story. Und die Story war okay, aber die Auseinandersetzung, also sie war okay, sie hätte besser sein können und vor allem die Auseinandersetzung hat gefehlt.
Und gleichzeitig erleben wir eben der Organisation, dass es ein Change ist, dass es darum geht, sozusagen, KI greift ein in die Art, wie wir kommunizieren, in die Art, wie wir Entscheidungen treffen, in die Art, wie geführt wird. Wir haben plötzlich auch eine andere: Transparenz und so weiter. Und das bedeutet eigentlich sozusagen, wir hatten einen Kunden, da hat die KI im Kundenservice geholfen aber die Mitarbeiter haben sich plötzlich so Gefühlt so, ja, aber was ist meine berufliche Identität, wenn die KI jetzt hier so viel übernimmt? Und da ging es um den Change zu verstehen, ein bisschen wie du es beschrieben hast, die KI hilft dir, die einfachen Dinge sozusagen abzuarbeiten und dafür hast du mehr Zeit, die guten oder für die wichtigen Kundengespräche, wo es eben um ein bisschen komplexere Themen geht. sozusagen eigentlich das ist es, was uns gerade am meisten beschäftigt dass es eben Change ist, der genauso gestaltet werden muss und das ist, wie können wir auch einen Prozess gestalten, wie du es beschrieben hast in euren Workshops, wo darüber gesprochen wird, was sind gute Erfahrungen mit Prompts, wo habe ich gemerkt, da hakt das System, wo habe ich gemerkt Da gibt es eine Einschränkung, weil irgendwie ein Bias drin ist oder so offensichtlich auszutauschen und das als Lernen als Lernmöglichkeit zu etablieren das ist das, worauf es ankommt, würde ich sagen.
00:36:58: noch eine Frage. Die
00:37:02: Speaker 2: eine kriegst noch da habe ich eine Abschlussfrage, okay? Ja
00:37:04: Speaker: Und dann kriege ich noch eine Abschlussfrage.
00:37:06: Speaker 2: Oder für uns eine Abschlussfrage also du erst mal.
00:37:09: Speaker: zwar, ich habe zuerst gesagt, okay, für Interessierte für Klientel wie auch immer, ist es immer schwierig abzuwägen, welches KI-Modell nehme ich denn oder welchen KI-Anbieter oder welches KI-Produkt wie auch immer. war so euer Journey herauszufinden welches KI-Modell oder welche KI-Software jetzt setzen wollt?
00:37:30: Speaker 2: Also es war, und das war der größte Hemmschuh von Beginn war ja so Datenschutz Datenschutz Datenschutz. Also ist ja was, wo gefühlt immer als erstes gerufen wird, DSVGO und wird noch mit unseren Daten sozusagen die Systeme trainiert.
Und würde sogar so weit gehen, ob es stimmt oder nicht, es wird schnell diese DSVGO-Karte gezogen. Und das Erste war sozusagen, ist das System DSVGO-konform Und da gibt es ja inzwischen einige in Deutschland, Österreich und der Schweiz und so weiter.: Wo ist das Hosting, ist das Zweite. Also haben wir einen Server in Europa, ist Voraussetzung. Genau, das sind eigentlich die zwei Hauptgründe. wie schnell werden neue Modelle integriert, weil da gibt es schon einen Unterschied, finde ich bei den Anbietern, wie schnell und ich weiß nicht, wie ihr es schafft, dass ihr immer so schnell die neuesten Modelle zur Verfügung stellt. Und und da kommt jetzt das menschenzentrierte in den, kommt das menschenzentrierte dazu, nämlich. waren in Kontakt und ich würde sagen, die Flexibilität, die ihr gezeigt habt, war was wo ich gesagt habe, okay, wow, und die zeigt ja immer, einfach, wo ich mir denke wenn jeder Kunde so ist wie ich, dann telefonierst du wahrscheinlich Stunden am Tag, also es war noch so ein dritter Faktor also so ein bisschen so, wo hat man ein gutes Gefühl, wo glaubt man, dass man langfristig gut aufgehoben ist und
00:38:43: abgedeckt haben möchte, wie messe ich Effizienz, wie messe ich Zufriedenheit? Jetzt geht es aber los.
00:39:06: Speaker 2: Zum Ende nochmal kurz alle Fragen aufgemacht. Cisco hat ja, finde ich, ein super Beispiel gemacht. Cisco hat zu Beginn als die KI eingeführt hat, haben wir gesagt, generiert Lieder, generiert Bilder, habt Spaß. Und ich finde, da kommen wir wieder zu diesem, du hast vorher gesagt, diese kindliche Spielerei. Ich habe ja früher in der Schule noch Pascal und GW Basic, hieß es so, programmiert da habe ich immer zum Spaß dann auch irgendwie kleine Programme geschrieben und das entdecke ich gerade wieder in mir. Deshalb finde ich diesen Cisco-Ansatz so spannend, so dieses probiert einfach mal rum und dann aber zu sagen, okay, wie können wir das, was wir da gelernt haben und die Erfahrung auf Geschäftsprozesse übertragen und es gibt ja, da könnte ich gleich die Frage zurückstellen, weil es gibt ja diesen First Use, den Case, oder braucht es erst den Use Case?
Wobei wenn man schaut, DM ist auch schon länger der DM-Drogeriemarkt erfolgreich mit seinem eigenen: KI-System. Und haben auch begonnen mit, erstmal probiert alle rum, alles ist möglich. Und dann sozusagen, könnte daraus entstehen? Und dann haben sie aber auch parallel geschaut was sind so die wir uns anschauen könnten, was sind repetitive Tasks die wir automatisieren könnten? Und So ein erster Tipp, aber dieser offene Umgang auch über Erfahrungen und können wir auch über Dinge sprechen, die nicht funktionieren? die parallele Befähigung ist auf jeden Fall ein Thema, weil wenn wir aus Change-Perspektive auf das Thema schauen, dann kommt Widerstand oftmals da, dass ich denke, ich werde das Neue nicht können, nicht tun heißt, die parallele Befähigung ist absolut wichtig. Jetzt weiß ich nicht, habe ich ein paar deiner Fragen beantwortet?
00:40:45: KI, man braucht ein paar Informationen dazu, was ist DSGVO, brauche ich Human in the Loop, wieso brauche ich iterative Verbesserung von Prompts und solche Themen.
00:41:10: abgelesen. Schaut mal, da hatte ich eine super Erfahrung, das hat funktioniert geht es und ist es besprechbar.
00:42:18: Speaker: ist ein kleiner Disclaimer wir haben uns sehr wohl einen Leitfaden vom KI vorschlagen lassen. Ich
00:42:24: Speaker 2: habe überhaupt nicht gehalten, um ehrlich zu sein.
00:42:26: Speaker: Ja, ich habe da jetzt eigentlich gute Fragen vorbereitet finde ich, zu denen ich nicht gekommen bin. Aber genau das haben wir uns ja zum Ziel gemacht, dass man das einfach freigestaltet und wir uns einfach unterhalten über KI.
00:42:38: Speaker 2: Aber ist das nicht genau das Beispiel für sozusagen Augmented oder Human in the Loop? Ja, hast vorher gesagt, das sind so ein paar Fragen und ich habe mich auch übrigens, ich habe über...
Habe auch vorher so ein bisschen gepromptet über, was ist mit KI und dem Hype und so habe mir das einmal durchgelesen dann zur Seite gelegt und jetzt ist das Gespräch entstanden und vielleicht ist es genau das Beispiel, so KI: unterstützt aber letztendlich zählt das, was hier entsteht. Zum Abschluss würde ich dich fragen, nimmst du aus dem Gespräch mit, gehst du raus? Vielleicht auch was, welche Perspektive hat sich verändert? sage dann gerne auch noch was dazu, aber ich frage dich zuerst.
00:43:14: Speaker: Die Perspektive, die sich verändert hat, ist, schauen natürlich schon sehr auf das, was uns die Kunden sagen, hören da auch zu, nur das Ganze in einem wirklich komprimierten Gespräch wo jetzt keiner in den nächsten Termin muss und nur diese eine schnelle Frage beantwortet haben möchte, für uns als Unternehmen definitiv einen Mehrwert. auch das, was ich vorher schon gesagt habe, wir haben Kunden, die sich mit KI beschäftigen und man kann nicht alle KI-News selbst lesen. Ich habe heute von dir wieder einige interessante Insights erfahren, danke dafür. Rest ist eigentlich dieses Thema, halten wir uns gegenseitig einfach am Laufenden?
kann gewisse Begehrlichkeiten äußern, man kann gewisse Fragen stellen, es gibt keine blöden Fragen. glaube, man kann diese ganze Brainy Community oder Brainy Familie, wie: wir das immer bezeichnen, Summe mit Wissen und in Summe am Laufenden halten. Wir nehmen ja diesen Podcast jetzt nicht umsonst auf, sondern jeden, den es interessiert kann den dann auch nachhören.
00:44:10: Speaker 2: Ach
00:44:11: Speaker: der ist
00:44:11: Speaker 2: nachhörbar. Ja,
00:44:12: Speaker: ich verstehe dich nachher ganz gut Warum ich manche Sätze auch mich bemühe, in Hochdeutsch zu sprechen.
00:44:18: Speaker 2: weißt dass ich halb Österreicher bin. Meine Mutter ist aus Wien. Also ich verstehe dich gut und ich mag das auch so ein hören. das mit der Brainy Community, ich finde das einfach mal ein Gedanke den ich mitgeben würde, weil die Frage wäre schon mal, ob man so Cases oder Best Practice auch teilt, weil das könnte ich mir ganz spannend vorstellen.
00:44:37: Ansatz haben, weil Woher kommt Ansatz? Deine Kunden haben ganz andere Ansprüche oder andere Ansprüche haben wie unsere Kunden und da jetzt einfach sagen, okay, wir wollen das Thema KI ganzheitlich beleuchten gibt es dann Insights von Profis wie dir das schätzen wir sehr und ich hoffe, das wird natürlich auch entsprechend von unseren Kunden oder Interessenten Geschätzt dass man halt einfach diese filtrierte KI-Information, man muss jetzt nicht durch diese 50... Seiten durchschauen und sagen, okay, was passt denn da für mich, sondern man kriegt dann wirklich Erfahrungen von Menschen, die KI nutzen, die Brainy nutzen sich das anhören, ansehen, wie auch immer.
00:45:43: Speaker 2: Und genau, also ich schicke ja nochmal unseren Artikel dazu und ich bin gerade daran finalisieren.
nenne ich es, KI-Framework oder so ein Assessment, wobei es nicht ein technisches und Prozess-Assessment ist, sondern eher aus einer systemischen Change-Perspektive sollte ich schauen, welche: Fragen sollte ich mir stellen, wenn ich KI einführe der systemischen Perspektive, weil es geht ja darum, welchen Einfluss hat das auf Kommunikation, auf Entscheidungsfindung auf Führung und so weiter. Das aktiv auch zu reflektieren in der Einführung neben den ganzen Daten- und Technikthemen, einen Unterschied machen.
00:46:17: Speaker: auch gerne in den Show Notes, beziehungsweise auch auf LinkedIn dann weiter.
00:46:22: Speaker 2: Was nehme ich mir mit? Dank. Ich fand das vor allem, also was mich jetzt nochmal, wo ich jetzt überlege, ob ich den Artikel nochmal ein bisschen umschreiben muss, nämlich das Thema Effizienz.
kam ja so rein mit dem Thema, KI kann nicht nur Effizienzsteigerung bedeuten und ich würde so mitnehmen diese indirekte Effizienzsteigerung also dieses, was ist, wenn ich mir mache für Zeit am Patienten, an der Patientin, dann ist es auch effizienzsteigernd aber eben indirekt, das fand ich super interessant und sage ich das muss ich gerade überlegen, da war so viel und ich fand es einen einfach interessanten Austausch gerne mal wieder, lasst uns doch in sechs,: sieben acht Monaten nochmal sprechen und anklüpfen wo wir dann stehen. Es
00:47:03: Speaker: wird sicher tolle neue Dinge zu besprechen, ja genau. Danke
00:47:08: Speaker 2: dir.
00:47:09: Speaker: David, zum Abschluss noch, wenn sich jetzt Leute für Neuwaltig interessieren, wie können sie mehr über euch erfahren?
00:47:16: Speaker 2: Genau, also auf unserer Homepage www.neuwaldeck.at gibt es auch einen KI-Podcast, wo es genau darum geht, aus organisationaler fast schon systemtheoretischer Sicht, also wer ganz tief greifen möchte, welche Polaritäten entstehen zwischen Kontrolle und Vertrauen Zwischen Effizienz und Resonanz auch das, was wir gerade besprochen haben, in Organisationen kann sich gerne auf unserer
00:47:42: Speaker: Wunderbar. Und auch ich darf nur kurz sagen, wenn sich dann jetzt jemand für Brainy interessiert oder gesagt hat, okay, das ist interessant, da will ich mehr dazu wissen, gerne auf unserer Homepage usebrainy.com vorbeischauen. Da bieten wir auch Demo-Termine an, wo man dann tatsächlich mal...
Unter die Kulissen: von Brainy schauen, beziehungsweise dann genau diese viel diskutierten Anwendungsfälle. haben
00:48:04: Speaker 2: gar nicht über die Assistenten gesprochen, also über die Brainys, also für die, die es jetzt noch nicht wissen, Brainys sind Assistenten eigentlich wie GPTs, denen ich aber auch und Material zur Verfügung stellen kann.
00:48:15: Speaker: Das gibt es dann auf Tutorial-Videos von Brainy, die wir dann in weiterer Folge posten. Guck
00:48:22: Speaker 2: mal, wir können einfach noch eine Stunde weitermachen, aber ich glaube, jetzt sage ich danke dir und ganz liebe Grüße aus Köln.
00:48:28: Speaker: Danke dir, David, und dass uns der Gesprächsstoff nicht ausgeht mit dem habe ich gerechnet. Danke vielmals und euch danke vielmals fürs Zuhören. zum nächsten Mal.
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