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Shownotes

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu allerersten Ausgabe von AI Brainstorming, dem Podcast, in dem wir nicht nur über KI philosophieren, sondern zeigen, wie sie wirklich funktioniert.

00:00:17: Mit konkreten Anwendungsbeispielen, mit Kunden Feedback und natürlich mit den neuesten Trends und Entwicklungen.

00:00:25: Mein Name ist Philipp Maurer und neben mir sitzt Hannes Bergthaler.

00:00:28: Wir sind die Gründer von Lato Labs, dem Unternehmen Hinterbrainy.

00:00:32: Gemeinsam beschäftigen wir uns seit vielen Jahren intensiv mit künstlicher Intelligenz und das nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.

00:00:41: Hannes und ich reden täglich über KI, über die Entwicklungen von Modellen, über neue Möglichkeiten, über verrückte Anwendungsfälle, aber natürlich auch über effizientsteigernde und sehr einfache Dinge, die mit KI nach sehr kurzer Zeit gelingen.

00:00:58: Irgendwann kam uns die Idee, warum zeichnen wird diese Gespräche nicht einfach auf.

00:01:03: Und genau das tun wir jetzt.

00:01:05: KI entwickelt sich rasant.

00:01:06: Jeden Tag gibt es neue Features, neue Möglichkeiten und gleichzeitig die gleichen Fragen.

00:01:13: Gerade wenn ich bei Vorträgen, Kundenterminen oder Präsentationen unterwegs bin, gibt es Themen, die immer wieder auftauchen.

00:01:19: Und genau hier setzt AI Brainstorming an.

00:01:22: Wir haben vorbei AI-Brainstorming, regelmäßige Updates zur KI-Entwicklung zu bringen, aber auch Kundenstimmen bzw.

00:01:33: Expertinnen und Experten zu unseren Podcastrunden einzuladen, damit ihr aus erster Hand erfahren könnt, wie KI wirklich funktioniert.

00:01:43: Außerdem werden wir unsere Podcast-Reihe immer wieder mit Deep Dives anreichern, um hier nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern die wichtigsten Entwicklungen wirklich im Detail zu beleuchten.

00:02:00: Heute ist ein großer Tag für uns.

00:02:02: Ja, es freut mich total, dass es endlich so weggekommen ist.

00:02:05: Kannst du nur fragen, soll den Hochdeutsch-Modus Feuer aktivieren?

00:02:11: Nein, auf keinen Fall.

00:02:13: Also ich schaffe den auch nicht.

00:02:17: Wir haben das jetzt glaube ich drei Mal verschieben müssen.

00:02:20: Mindestens, ja.

00:02:21: Gerade recht viel los bei uns, was gut ist.

00:02:26: Den Podcast machen wir damit zum einen, dass wir uns selber merken, was wir denn so reden, zum anderen natürlich auch für alle unsere Zuhörer zum Nachhören, weil wir ab und zu sehr sinnvolle Themen diskutieren, die sicher nicht nur für uns zwei interessant sind.

00:02:43: Es ist ja total schwierig, dass man überhaupt noch mitbekommt, was sie in dieser KI-Welt aktuell tut.

00:02:49: Es ist ja wirklich jeden Tag neue Modelle, jeden Tag neue Funktionalitäten.

00:02:55: Selbst für uns, die sehr nah an der Materie sind, ist es wirklich schwierig da, am Ball zu bleiben, was wir aber machen.

00:03:06: Darum mir auch die Idee des Podcasts.

00:03:07: Und umvollz mich auch, dass wir jetzt endlich einmal einen von unseren vielen Gesprächen aufzeichnen und eventuell auch weitere Zuhörer finden, die das ganz interessant und spannend finden.

00:03:18: Genau.

00:03:18: Also so du sagst, der Daily Struggle ist nicht nur bei unseren Kunden real, sondern bei uns auch, dass man halt einfach up to date bleibt.

00:03:27: Man kämpft sich durch einen Dschungel von Informationen.

00:03:30: Und ich möchte da gleich einsteigen zum ersten Thema.

00:03:34: Wir werden wahnsinnig oft gefragt, ja jetzt gibt es da vierzigfünfzig unterschiedliche KI-Modelle, wo liegt der Unterschied?

00:03:42: beziehungsweise, wo liegt der Unterschied jetzt?

00:03:44: einfach einmal bei den einzelnen KI-Anbietern.

00:03:47: Und natürlich werden wir jetzt nicht alles diskutieren, ich darf mir jetzt einfach einmal konzentrieren auf die großen, also Gemini, Entropic, JGPD, vielleicht noch ein bisschen Perplexity und Grog.

00:04:03: Nimm uns mit.

00:04:05: Ja, gerne.

00:04:07: Es ist ein sehr schwieriges Thema, sozusagen was ist das beste Modell, weil wenn wir quasi heute eine Empfehlung rausgeben, dann könnte die morgen schon wieder anders sein, so Platz eins des besten Klimodells.

00:04:21: würde ich sagen, das rotiert alle zwei bis drei Monate.

00:04:23: Was

00:04:23: war dein zweit drei Wochen?

00:04:26: Aktuell, mein Lieblingsmodell Sonet IV-V ist einfach ganz stark in der Softwareentwicklung, aber ich glaube, das bringen wir uns zum Punkt.

00:04:34: Es gibt nicht das beste Modell oder den besten Anbieter, es ist wirklich situationsabhängig und es ist wirklich die Frage, was für ein Problem habe ich?

00:04:44: Und welche Lösung erwarte ich?

00:04:46: Und je nachdem muss man da abwägen, auf welchen Anbieter, dass man da quasi zurückkräft.

00:04:53: Also eigentlich auch das, was man jetzt seit dem KI so präsent ist, immer wieder merkt, ich habe jetzt nicht eine Lösung, die ich mir irgendwann einmal anschaue und mit der Lösung gehe ich dann in Pension, sondern ich darf etwas experimentieren und ich gewinne natürlich auch mit KI die Zeit, die ich dann zum Experimentieren hernehmen kann.

00:05:13: Man soll damit experimentieren, das ist ja genau das, was ja gerade diese Zeit so spannend macht, weil man einfach momentan in einer Umbruchsstimmung sind.

00:05:22: Also wir haben eine Technologie, die vorher noch nie da war, die ganze Welt experimentierter quasi und ich glaube, das ist einfach so.

00:05:28: das Wichtige, was man glaube ich jedem mitgeben kann, einfach in die Hand nehmen, probieren und auch ein bisschen selbst schauen, was sind denn die Unterschiede, wie verhält sich ein so net vier, fünf von den Floppy gegenüber, ein GPT-Fünf von OpenAI.

00:05:43: auf dem Papier sind die alle relativ gleich stark.

00:05:46: Es gibt aber dann trotzdem so diese kleinen Feinheiten, wo man sieht, was da der Unterschied ist.

00:05:53: Ja, vor allem, ich finde bei diese Bewertungen von KI-Systemen interessant, weil ich kann da nicht besonders was ableiten, außer wie gut er vielleicht Sprache versteht oder wie gut er sinnerfassende Texte wiedergeben kann.

00:06:08: Aber nehmen wir mal vielleicht ein konkretes Beispiel her und zwar Viele Leute glauben immer, ich schmeiß da jetzt ganz viele Sachen rein und der wird man das in irgendeiner Form strukturieren.

00:06:21: Da scheitert man sehr oft an dieser Token-Size oder an der Token-Size-Kapazität.

00:06:28: Wie hat sich das entwickelt und wo steng man momentan und wo geht dazu hin?

00:06:33: Ja, super spannendes Thema.

00:06:35: Also Token-Size... vielleicht mal ganz kurz, was dieser Token sei, also man spricht in der KI von einem Token, das sind in der Regel zwei bis drei Buchstaben.

00:06:46: und ganz einfach gesagt, die KI generiert nur immer dieses nächste Buchstabenpaar und ist jetzt ganz einfach gesprochen ein riesengroßer Wahrscheinlichkeitsrechner, so wie hoch ist der Wahrscheinlichkeit, dass jetzt das nächste kommt und Dieser Text, der quasi der KI übermittelt wird, da spricht man jetzt von dieser Token-Size.

00:07:07: Und ja, das ist so, dass wir zum Beispiel, wie wir angefangen haben mit KI-Entwicklungen, wie OpenAI quasi noch einer der wenigen war.

00:07:19: Da haben wir eine Token-Size von viertausend gehabt.

00:07:22: Das ist jetzt eigentlich nicht greifbar, was das jetzt ist, aber man bringt ein paar vier Seiten, wenn überhaupt ein paar vier Seiten quasi in dieses Fenster der KI.

00:07:31: Mittlerweile sind wir jenseits der Millionen beim manchen Modellen, aber das ist auch ein bisschen trügerisch, denn man muss immer schauen, dass man das Richtige in den Kontext reingibt.

00:07:42: Da spricht man dann vom sogenannten Context Engineering.

00:07:45: Ist jetzt das, was eigentlich das Prompt Engineering abgelöst hat?

00:07:49: Man hat immer gesagt so... Die nächsten großen Jobs sind Prompt Engineers und jetzt reden wir schon von Kontext Engineers.

00:07:55: Genau, also die KI kann sich mittlerweile selbst prompten.

00:07:58: Man kann jetzt einfach einen schlechten Prompt in ein KI-Modell geben und sagen, mach mir einen schönen Prompt, dann kommt ein perfekter Prompt raus, den passt man noch an und hat eine super Grundlage, mit der man arbeiten kann.

00:08:09: Aber dieses Kontext-Fanster ist quasi wirklich wichtig, um gute qualitative Antworten zu bekommen.

00:08:18: Da ist eben nicht immer der richtige Weg.

00:08:19: Ich schmeiß alles rein in die KI und stelle dann irgendeine Frage und es wird schon das Richtige rausgekommen, sondern ich gebe wirklich der KI die notwendigen Dokumente um die Aufgabe zu erfüllen.

00:08:31: Wir haben es eigentlich schon den letzten Jahren immer so im Vergleich mit deinen Praktikanten.

00:08:37: Das ist, glaube ich, einfach ein guter ...

00:08:40: Gute Metapher.

00:08:41: Gute Metapher, danke.

00:08:43: Dass man sagt, okay, wie würdest du einen Praktikanten, der frisch vom Studium kommt oder frischer von der Schule kommt, die Arbeit geben?

00:08:51: Du würdest ihm füttern mit gewissen Vorwissen, aber ihm nicht zu viel Vorwissen geben, sonst ist er verwirrt, ihm nur das Notwendigste geben und dann eine ... klare, gezielte Aufgabe geben.

00:09:02: Und dann arbeitet quasi der Praktikant am besten und wird wahrscheinlich die Aufgabe am besten erfüllen, wenn man ihn jetzt... vollmüllt mit, ja hier hörst du mal, die Firmengeschichte und sagen, ja wie schauen die Zahlen dann nächstes Monat aus?

00:09:16: Und da drüben ist unser Archiv, der letzten sieben und dreißig Jahre.

00:09:21: Genau, dann wir wahrscheinlich jetzt keine hochqualitative Ausgabe rauskommen.

00:09:27: Es wird so sein, dass der Praktikant Angst hat und wahrscheinlich irgendwas Falsches reinschreibt.

00:09:33: und so verhält sich auch die KI.

00:09:34: Da haben wir nämlich dann das Problem der Halluzination.

00:09:38: Also die größer der Kontext befüllt wird und mehr unnötige Daten quasi in dem Kontext sind, die nicht zur Aufgabe passen, desto mehr halluciniert die KI.

00:09:49: Und darum ist wirklich immer, glaube ich, einer der wichtigsten Sachen, sich wirklich mal das Problem, das man lösen möchte mit KI, zu verstehen in den Grundzügen und sich zu überlegen, was braucht man als Grundlage an Wissen, um diese Aufgabe zu erlösen?

00:10:05: Das ging jetzt... Schwierig, das immer wieder beim Experimentieren, einfach mal einen Agenten auf seiner preferierten Plattform erstellen und einfach testen.

00:10:19: Ja, aber nur damit wir ein paar so Leitpunkte mitgeben können, ich habe mir jetzt gemerkt, in den letzten Wochen, Monaten, wenn ich größere Kontextmengen verarbeiten möchte, ist eigentlich seit Gemini zwei Punkt fünf.

00:10:36: Das ist mein preferiertes Tool, weil ich halt einfach große Context-Windows habe.

00:10:41: Wenn ich jetzt irgendwelche CSVs auswerten möchte, irgendwelche aufwendigen komplexen Dokumente zusammenfasse, war es immer Anthropic mit einem gewissen Reasoning-Faktor.

00:10:55: Und JGPD hat sich, wie ich die zwei Modelle kennenlernen durfte, eigentlich sogar ein bisschen ins Ausgeschossen, weil das hat jetzt in Kein speziellen Punkt war das besonders überragend.

00:11:07: Hat sich das mit GPD-V geändert?

00:11:10: Man hört das sehr viel über dieses neue, grandiose Modell.

00:11:16: Nein, leider.

00:11:17: Es ist sogar eher wieder etwas zurückgegangen.

00:11:21: Wir haben ja vor GPD-V, GPD-V.

00:11:27: von OpenEye.

00:11:28: Das hatte eine Kontext-Size von einer Million, was jetzt auch in dem Dreh ist von Gemini-Zwei-Bund-Fünf-Pro.

00:11:36: Und jetzt mit den neuen Modellen sind wir wieder herunten auf vierhunderttausend.

00:11:41: Man muss mich einfach bedenken, dass die Kontext-Size ein sehr, sehr großer Kostenfaktor für den Anbieter ist.

00:11:51: Wenn man sich jetzt oben mehr ernst hat, die haben achthundert Millionen Gratisnutzer, die wollen die Kosten relativ gering halten, die könnten theoretisch schon die Kontextseise erhöhen.

00:12:00: Wollen sie aber nicht, würden sie noch rötere Zahlen schreiben, wie sie eh schon schreiben.

00:12:06: Und da muss man einfach wirklich jetzt auf gewisse Provider setzen, die das einfach besser können.

00:12:13: Wie du schon gesagt hast, wenn man jetzt bei Punkt fünf ist, Total gutes Modell.

00:12:20: Mittlerweile hat er auch schon etwas weiter hinten in der Entwicklung.

00:12:24: Kommt aber anscheinend noch im November das große drei Punkt Null Update.

00:12:29: Das wird sicher wieder alles ändern.

00:12:31: Enfropik aktuell auch sehr gut im Sonet IV-V mit einer Million.

00:12:36: GROC, glaube ich, hat zweihundertsechsundfünfzigtausend.

00:12:40: OBE sind wir bei vierhunderttausend.

00:12:43: Wobei, ja, ist jetzt die Frage, Soll man diese Zahlen alle auswendig wissen, im Endeffekt ab hunderttausend, zweihunderttausend Kontext-Window, wird man die täglichen Herausforderungen alle bemeistern können.

00:12:57: Da geht es dann wirklich schon um spezielle Sachen, wie ich habe da wirklich Ordner und Dokumente, die sehr, sehr, sehr viel Text und Inhalt haben und da möchte ich jetzt gezielt was suchen.

00:13:09: dann würde ich jetzt auf diese speziellen Modellen setzen.

00:13:12: Es ist vielleicht den Zuhörer nach Veranschaulichen, warum es keine Firma gibt, die jetzt eine schöne R-IV-Seite publizieren, wo drinnen steht, wenn du das Problem hast, nimm dieses KI-Modell.

00:13:22: Weil in dem Moment, wo die diese Seite publizieren würden, sind die Daten oder die Informationen de facto überholt.

00:13:29: Und ja, meiner Erfahrung noch und auch diese Tipps, die ich auch immer wieder Usern weitergebe, fokussiert sich weniger auf Das KI-Modell, das hinter eurem Assistenten arbeitet, sondern fokussiert sich auf eine klare Arbeitsanweisung und auch auf strukturierte Daten, die ihr dem gibt.

00:13:50: Also KI ist jetzt nicht die Wundermaschine, wo ich sage, ich habe jetzt da Angebote der letzten fünfundzwanzig Jahre und jetzt ist die KI in der Lage, zukünftige Angebote automatisiert zu erstellen, weil halt einfach die Datenbasis nicht valide ist.

00:14:05: Also, KI ist ein Tool, das man lernen muss und verstehen muss.

00:14:10: Und auch wir haben es in unsere Anfangszeiten immer erlebt, dass gewisse Nutzer jetzt, weil sie eine E-Mail schreiben lassen oder prüfen lassen und dann ist der Prompt, macht das besser.

00:14:21: Was soll ich besser machen?

00:14:23: Bessere Formulierung, die Rechtschreibung, die Grammatik und dann kommt je nachdem irgendwas raus.

00:14:29: Und dann ist oft Enttäuschung.

00:14:30: Und also die größten Skeptiker, die ich persönlich begegne, die haben oft diese kurzen Prompts mit macht das besser, kochen mir einen Kaffee und

00:14:43: räumt

00:14:44: den Geschirr.

00:14:45: Und das funktioniert leider nicht.

00:14:46: Genau.

00:14:49: Wird uns auch wahrscheinlich im Nahezug nicht passieren.

00:14:53: Ein weiteres Thema.

00:14:55: wenn man jetzt sagt, okay, KI-Modelle, KI-Modelle entwickeln sich weiter, es gibt gerade so ein Schlagwort, das gerade in der Programmiererszene in aller Munde ist und zwar nennt sich das Vibecoding.

00:15:08: Darf man sich jetzt von dem erwarten, dass dann alles sich selbst programmiert und dann der Geschirr spült, als sich man selbst ausräumt?

00:15:15: Noch nicht.

00:15:17: Also ich muss ja persönlich sagen, ich bin ja da ein Vibecoding-Maximalist, um es ums Auto zu drücken.

00:15:25: Und der Vibecode?

00:15:25: oder der ersten Stunde?

00:15:26: Und

00:15:27: der ersten Stunde definitiv.

00:15:29: Es ist ein großartiges Tool, um... Prototypen zu erstellen.

00:15:34: Das ist ein großartiges Tool, um erfahrenen Programmierer guten Output zu generieren.

00:15:41: Auch ein großartiges Tool als Lehrer.

00:15:45: Es ist jetzt nicht die Wunderbox, in der ich sage, ich hätte gerne ein ERP mit einer Dokumentenverwaltung, mag das bitte.

00:15:54: So funktioniert es nicht.

00:15:55: Da sind dann doch noch mehr Ebenen, auf die die KI einfach nicht zugreifen kann.

00:16:00: Im Sinne von Security, Hosting, Qualität und so weiter.

00:16:06: Also auch das Webcoding ist ein Tool, das man lernen muss, dass man nutzen muss, um da gute Gute Qualität zu bekommen.

00:16:16: Und das sehe ich sehr oft, dass es da jetzt manche Leute gibt, die sagen, okay, sie können mit Webcoding quasi alles machen und es läuft auf dem einen PC oder auf der einen Maschine.

00:16:30: Und nur auf der.

00:16:32: und security-technisch ist es auch ein sehr, sehr, sehr schwieriges Thema, wenn man quasi nichts von der Programmierung versteht, einfach nur mit der KI programmieren zu lassen.

00:16:43: Ist ein bisschen so wie der Lego-Baukasten, wo sich jeder Renato bauen kann, nur dass ich das Renato dann Serienreff bekomme, brauche ich ein paar Mechaniker.

00:16:53: Genau, das fährst du in einer Vergleich.

00:16:54: Jetzt,

00:16:56: du fürchtest dich noch nicht um die Jobs der Programmierer?

00:16:59: Nein, auch da kann ich sagen, ich habe mich in den Anfangszeiten...

00:17:03: Da kann ich mir an das eine oder andere ...

00:17:06: Wie oben mir quasi groß geworden ist, wie die ersten Weibkodings-Tools quasi das Licht der Welt erblickt haben, muss ich schon sagen, ist eine gewisse Angst aufgekommen.

00:17:17: Ich muss auch sagen, ich habe... ... leidenschaftlich wirklich selbst Code geschrieben ... ... über die letzten Jahre.

00:17:23: Also das ist wirklich ... ... ich habe mir nicht vorstellen können, ... ... dass ich selbst keinen Code mehr schreibe.

00:17:28: Das war für mich ein Horrorszenario.

00:17:31: Und ... ... mittlerweile sind wir ... ... bei uns auch in der Firma so weit, ... ... dass wir eigentlich ... ... würde ich sagen, ... ... achtzig bis neunzig Prozent ... ... KI generiert schreiben lassen.

00:17:42: Aber ... ... das ist jetzt einfach ein wichtiger Zusatz.

00:17:46: Es wird kein Code geschrieben.

00:17:48: den man selbst nicht so geschrieben hätte.

00:17:50: Das heißt, man hat quasi ein Tool, das Schreiben für einen erlegt.

00:17:54: Man plant ein Feature, man plant Funktionalitätsumfänge, detailliert auf in natureller Sprache, gibt die Referenzen, wie man den Code schreiben würde.

00:18:09: Und hier kommen da wirklich wahnsinnig gute Ergebnisse raus.

00:18:12: Aber... Es ist auch hier ein iterativer Prozess, also man muss immer wieder den Code überarbeiten, den Reviewen auf gewissen Security-Thematiken, Checken etc.

00:18:24: Also das ist jetzt einfach ein anderes Arbeiten wie früher und auch ein produktiveres Arbeiten.

00:18:32: Und zu meiner Angst, die ich damals gehabt habe, muss ich sagen, also so wie die Zeit jetzt ist, ist es total spannend, weil sich Zu der Angst, die ich früher gehabt habe, dass man jetzt selbst nicht mehr den Code schreibt, sehe ich halt heute jetzt die Opportunitäten, die das Ganze bringt und zwar, dass die Kreativität einfach wieder viel mehr ausgeliebt werden kann.

00:18:53: Also früher habe ich halt wirklich stundenlang wirklich Programmklassen geschrieben.

00:19:00: Und jetzt lasse ich mir die in fünf Minuten schreiben und muss quasi nicht mehr das tippen.

00:19:04: Wir haben am Anfang auch immer gesprochen, KI ist eine sehr gute Tastatur, und ich finde, das ist auch eine gute Analogie, weil man muss das Wissen mitbringen, man muss auch die Sachen checken, aber man lässt, wenn anderen, die repetitiven Arbeiten machen.

00:19:21: Und das ist, glaube ich, so ein Grundsatz, der, glaube ich, auf alle Spaten angewendet werden kann.

00:19:25: Ja, ist, wie du sagst, eine super Analogie zu... eigentlich allen anderen Branchen, die wir kennen.

00:19:33: Und da gibt es immer diesen Spruch, wenn du etwas nicht kennst, dann wirst du es fürchten.

00:19:40: Du musst die mit einer gewissen Thematik auseinandersetzen, also so von wegen des große Dunkel.

00:19:45: Wenn man da mal ein bisschen hinein geleuchtet hat, kommt man drauf, es ist vielleicht gar nicht so erschreckend.

00:19:50: Und das erkennen auch andere Branchen und natürlich auch Das sieht man auch in allen anderen Branchen.

00:19:59: Das zuerst so dieses große U-KI wird uns alle ersetzen, bis man dann darauf kommt, dass diese Schreiberei, Korrekturlesen zusammenfassen, Informationsbeschaffung usw.

00:20:09: ist eigentlich eh nicht der Grund, warum ich ein Experte auf meinem Gebiet bin.

00:20:15: In dem Fall jetzt Experte in der Programmierung, in der Rechtsbranche, Experte in Wirtschaft und Recht.

00:20:23: Oder ich nehme jetzt einfach schlage die Brücke in die Medizin.

00:20:27: Der Arzt ist nicht deswegen ein guter Arzt, weil er fehlerfreie und wahnsinnig schnelle Befundetippen kann, sondern weil er gut analysieren kann, weil er ein guter Diagnostiker ist.

00:20:38: Und das sehe ich so die große Chance der KI, dass halt für genau die Kreativität, für die gute Diagnose das einmal mehr hinterfragen, das Schmieden eines Plans einer Firmenstrategie, wie immer, plötzlich mehr Zeit bleibt, wenn die repetitiven Debtigkeiten wegfallen.

00:20:57: Noch mal ganz kurzer Blick zurück zum Webcoding.

00:21:02: Das Thema, etwas Serienreif zu bringen, ist auch immer in Verbindung mit hohen Sicherheitsstandards.

00:21:09: Definitiv.

00:21:10: Und

00:21:11: da stellt sich dann die Frage, okay, man kriegt sehr schnelle Ergebnisse.

00:21:16: Was tun wir in unserer Firma, dass man sagt, okay, das ist Sicherheitsstandards, das ist ein Credo das nicht fallen wird, dass man mit Webcoding irgendwelche Sicherheitsthemen übersieht?

00:21:30: Das ist ein sehr guter Punkt und das ist auch ein Thema, was man wirklich genau beleuchten muss und was auch kritisch ist.

00:21:38: Also grundsätzlich kann man sagen, dass Webcoding ein sehr... gutes Tool ist, aber man muss einfach auf gute Prozesse achten.

00:21:48: Ein Teil dieses Prozesses ist, zum Beispiel, die Code, der generiert wird über Zwei-Coding-Tools, die müssen zu hundert Prozent verstanden werden von den Mitarbeiter, der das quasi programmiert bzw.

00:22:04: schreibt.

00:22:06: Das heißt, oft habe ich jetzt mitbekommen, dass es zum Beispiel Firmen wirklich grobe Security-Probleme haben, die haben was gebräumtet, das hat funktioniert, die haben den Code aber nicht verstanden, der generiert worden ist und da ist ein sehr sehr großes Security-Lücke vorhanden und da kommt einfach der Mensch ins Spiel.

00:22:27: Also man muss einerseits verstehen, was ist der Output, was bewirke ich mit diesem Output, hätte ich denn auch so selbst geschrieben, wenn dass jetzt was rauskommt, was ich nicht verstehe.

00:22:41: Aber ich habe auch wieder die große Stärke der KI, dass ich mein persönliches Wissen erweitern kann und jetzt mit der KI auch recherchieren kann, was ist das genau, was ich nicht verstehe, welche Zusammenhänge fehlen mir da und kann mir dann auch wieder ein großes Bild machen.

00:22:56: und was auch einfach wichtig ist.

00:22:59: Besonders hier in der EU ist einfach dieser Human in the Loop.

00:23:02: auch Bei uns geht kein Programmcode, der nicht mindestens sechs Augen gesehen hat, menschliche Augen quasi bei uns produktiven System.

00:23:14: Und natürlich, wir haben unsere Agenten im Hintergrund und wir haben mehrere Security-Agenten, wir haben mehrere Diplomente-Agenten,

00:23:21: etc.,

00:23:22: die das quasi automatisiert machen, aber trotzdem mindestens sechs Augen, die quasi nochmal den grünen Haken geben und sagen, okay, ich verstehe, was ich sehe.

00:23:32: Das ist sicher, etc.

00:23:34: Und das ist eigentlich eh eine Arbeitsweise, wie man sie auch schon jetzt vor fünf Jahren gehabt hat, nur halt, dass man jetzt viel höheren Output bekommt, wenn man die Repetitiven Arbeiten wegbringt.

00:23:45: Und ich glaube, das ist ein Thema, was ich persönlich jetzt einfach vielen Firmen sehe, das dieser Mittelweg oft fehlt.

00:23:53: Also große Firmen...

00:23:55: Das geht entweder ja Webcoding oder strengstens verboten.

00:23:57: Genau, genau.

00:23:59: Man muss einfach strengstens verboten, halte ich für einen gewaltigen Fehler, weil andere Firmen einfach dann viel, viel schneller in der Umsetzung sind.

00:24:10: Und einfach nur Vibecoding und ja, Hintermedizinflut ist natürlich auch nicht der richtige Weg, weil da wird dann in kürzester Zeit und man sieht es ja in den Nachrichten.

00:24:22: wird es auch immer mehr Firmen geben, die der security-technischen gewaltliches Problem haben.

00:24:26: Und gerade zur Zeit von DSGVO, AI-Akt, muss einfach Security das oberste Gut sein und Qualität das oberste Gut sein.

00:24:35: Und man muss diese Tools einfach richtig einsetzen können.

00:24:38: Ja.

00:24:41: Was wird dann mit diesen Webcoding oder agentik AI oder AI Agents Ich schmeiß jetzt alles unter diesen Überbegriff, was wird das für einen Effekt auf User haben?

00:24:55: Das heißt, wenn man jetzt wirklich an zwei Branchen vielleicht beleuchtet oder generell wie von repetitiven Tätigkeiten, man sucht in irgendein ERP, irgendwas, man braucht vielleicht ein nettes Interface, dass man gezielte Sucheranfragen schreiben kann und so weiter.

00:25:11: sirkst du da einen Impact, der vielleicht schon zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn,

00:25:26: zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn, zu Beginn,

00:25:37: zu Beginn, zu.

00:25:38: um einzusteigen.

00:25:38: Um

00:25:39: einzusteigen, genau.

00:25:39: Man soll sich einfach wirklich schon jetzt beschäftigen.

00:25:42: Im Impact-Bezüglich, also vielleicht auch ganz kurz an einem Exkurs, dass wir jetzt verstehen, was ist jetzt dieses ganze Agent-Egentik-Thematik aktuell so, wie man es jetzt kennt.

00:25:52: CHEPGPD ist ein reaktionäres System.

00:25:55: Das heißt, ich gebe eine Frage, ich bekomme eine Antwort.

00:25:57: Ich gebe eine Frage, ich bekomme eine Antwort.

00:25:59: Und so springt das quasi immer hin und her.

00:26:02: Und der nächste Schritt ist quasi dann ein Agentik-System.

00:26:05: Den begebe ich eine Aufgabe und er versucht die Aufgabe selbstständig zu lösen.

00:26:09: Das heißt, er budgetet sich mit sich selbst, hat immer einen Output, den er auch selbst validiert mit gewissen Prüfmechanismen, die man auch vorher gibt und bekommt dann das Ergebnis von dieser Aufgabe.

00:26:24: Und da ist einfach wirklich essentiell das Thema, man muss sein Problem erkennen, man muss wissen, was man automatisiert und sich einfach über die eigenen internen Prozesse, jetzt im privaten Umwelt oder in einer Firma, sich bewusst sein, was man quasi damit vereinfachen kann.

00:26:48: Das heißt, das geht eigentlich immer mehr in Richtung Prozessverständnis und nicht nur der reine Lösungsansatz.

00:26:57: Also auch ich sehe das sehr oft, da gibt es Wohl auch einen Prozess, der aber mit den Mitarbeitern gar nicht so bewusst ist, die wissen halt einfach nur, sie müssen diese vier Sachen machen und dann ist der Prozess beendet.

00:27:08: Mit natürlich gewissen Qualitätsstandards, aber fragt man dann nach, warum machst du das so?

00:27:14: Und was sind die Zwischenschritte?

00:27:16: Beziehungsweise ganz viel passiert ja auch noch in den Köpfen der Menschen, ohne dass die eigentlich wissentlich diese Tätigkeit machen, sondern die machen das halt immer so.

00:27:25: Die haben da eine gewisse... eine gewisse Fertigkeit entwickelt, aber das Thema zu beschreiben, fällt vielen ab und an sehr schwer.

00:27:38: Beziehungsweise, wenn es dann in Richtung kompliziertere Prozesse geht, wird es natürlich dann noch komplexer.

00:27:43: Das heißt, man darf sich von der Agentik-EI-Thematik jetzt nicht erwarten, dass ich dann einfach sage, liebe KI, da ist mein gesamtes Umfeld und bitte errate, was ich morgen von dir wissen möchte.

00:27:59: sondern ein Agent funktioniert dann, wenn ich ihm genaue Anweisungen gebe und dann auf die Reise schicke.

00:28:06: Genau, ich muss meine eigenen Prozesse verstehen.

00:28:09: Ich muss sie theoretisch selbst machen können und ich muss sie immer wieder bei den Praktikanten beschreiben, dass quasi eine unwissende Person das immer ausführen kann.

00:28:21: Das

00:28:22: repliziert gut.

00:28:23: Genau.

00:28:24: Und dann bekommt man wirklich gute Ergebnisse.

00:28:27: Und ich glaube, das ist ein Thema, das hat es auch schon vor KI gegeben, dass viele nicht die eigenen Prozesse verstehen, viele nicht wissen, was quasi über den eigenen persönlichen Horizont in einer Firma passiert.

00:28:42: Und dieses Verständnis zu bekommen und zu wissen, wann und wo und wie automatisiere ich, glaube ich, das wird in der Zukunft das Zündlein an der Waage sein, wo die einen besser sind wie die anderen.

00:28:56: Ja, habe ja bei den einen oder anderen Prozessanalysen gemerkt, dass die größte Erkenntnis findet oft dann statt, wenn man abteilungsübergreifend miteinander spricht, beziehungsweise auch mit den Personen spricht.

00:29:10: die von mir aus an einem Prozess arbeiten, aber nicht die Stufen davor und danach nicht wissen.

00:29:16: Das heißt, eigentlich ein sehr schönes Gedankenexperiment, weil man sich denkt, okay, es darf jetzt wirklich jeder ganzheitlich erfahren, dürfen, warum er in diesem Prozess, in dieser Kette halt einfach ein wichtiges Glied ist und wie er seinen Teilbereich E-gestützt effizienter gestalten kann.

00:29:37: Z.B.

00:29:38: von Effizienz gesprochen.

00:29:39: Ich habe ja schon einige hochinteressante Gespräche geführt.

00:29:44: Zwingt uns KI nicht dazu, dass man sagt, man muss Effizienz neu definieren.

00:29:50: Das ist ein Thema, das habe ich in den letzten Wochen sehr lieb gewonnen, weil ich sehr oft über diese Sachen reden habe dürfen.

00:29:58: Ist jetzt Effizienz wirklich nur Zeitersprung?

00:29:59: Ist jetzt Effizienz im übertragenen Sinne ein Mitarbeiterreduktion, weil ich dann als Firma effizienter werde, oder ist effizient zu einer Steigerung von Qualität bzw.

00:30:13: auch eine Schaffung von Möglichkeiten für Zwischenmenschliches.

00:30:18: Also gerade, wenn ich jetzt in der Beratung bin, ob das jetzt Steuerberater sind oder ob das jetzt dann Rechtsanwälte, Ärzte sind, ob das Lehrer sind oder ob wir das in unseren Firmen konstrukt sind.

00:30:33: Es bleibt dann mehr Zeit, dass ich vielleicht mein Juniorentwickler entsprechend besser führe.

00:30:40: Es bleibt mehr Zeit, dass man die Vertriebsmitarbeiter besser, roscher, effektiver anbordet, weil man halt vielleicht Zeit hat, dass man länger mitfährt und nicht eben nur erklärt, dass an Berichte zu schreiben.

00:30:52: und am Ende des Monats schauen wir uns zueinander.

00:30:54: Wie definiert sie jetzt in der Programmierung die Effizienz da unten neu?

00:31:00: Es ist ja auch nicht rein, die Zeit der Spuren ist auch Programmierter, programmiertes fünfwoche von früher, sondern hat noch mehrere Nebeneffekte, sehr angenehme.

00:31:09: Ja, definitiv.

00:31:10: Das ist, was du sehr schön gesagt hast, so effizient kann man es sehr breit fächern und in der Suchtentwicklung ist es ähnlich.

00:31:18: ... kann der z.B.

00:31:21: aus unserem täglichen Leben ein Beispiel geben.

00:31:24: Wir haben heuer eingeführt, dass wir z.B.

00:31:25: Coding Camps machen ... ... oder ... ... wie Sie lieben vornehmen, Weibcoding Camps.

00:31:30: Da dürfte ich auch mitfahren.

00:31:33: War super lustig, also wir haben da kleine Teams gebildet ... ... und haben ... ... gewisse Ideen, die wir schon lange hatten, ... ... einfach mal gewerbcodeet.

00:31:44: Ohne den Aspekt von Security, ... ... ohne den Aspekt von Qualität.

00:31:47: Einfach nur ... ... Prototyp ... Und schauen, wie fühlt sich das an?

00:31:51: Ist das gut?

00:31:52: Geht das in die richtige Richtung?

00:31:54: Genau, geht das in die richtige Richtung?

00:31:56: Und wie können wir unser Produkt quasi bereichern?

00:31:59: Und das war früher viel schwieriger.

00:32:02: Da hatten wir eine Idee und mussten uns wirklich durchdenken, funktioniert die überhaupt?

00:32:07: Wie können wir wieder den Kunden präsentieren, etc.

00:32:09: Und so haben wir irgendwie in zwei Tagen wirklich einen funktionierenden Prototypen erstellt.

00:32:17: und konnten quasi Benchmarken, macht das für unsere Kunden Sinn oder nicht.

00:32:22: Und war, finde ich, ein sehr großer Erfolg und war eine sehr große Steigerung der Effizienz, um diesen Findungsprozess quasi zu beschleunigen.

00:32:32: Das heißt, man könnte sagen, um Effizienz im Zusammenhang mit KI neu zu definieren, es verschafft, eine Freiheit auch mal links und rechts zu denken.

00:32:44: dann diese links und rechts Wege wieder auf einen gebündelten Weg zu bringen, wo man sich dann auch überlegt, okay, dieses oder jenes Feature hilft dem Produkt, das kann man so und so den Kunden erklären, da liegt der Mehrwert und so weiter und so fort.

00:33:01: Ist ein schöner Gedanke und ist zum Thema Effizienz auch.

00:33:06: was, wo man sagt, würde sich eigentlich in jeder Firma auszahlen, seine Prozesse zu hinterfragen, vielleicht einmal neue Wege zu probieren mit dieser gewonnenen Zeit und das dann wieder zu bündeln und zu integrieren.

00:33:19: Ein anderes Beispiel, was ich auch noch mitgeben kann, was man natürlich auch auf andere Berufsparten gut setzen kann, ist parallelisieren.

00:33:28: Also ich habe eigentlich den Beruf so gelernt.

00:33:31: Auf gar keinen Fall parallelisieren.

00:33:32: Eine Aufgabe nach der anderen, grober das Credo.

00:33:36: Wir hatten damals in der Firma, wenn man an zwei Projekten arbeitet, hat man einen Effizienzverdust von mindestens dreißig Prozent.

00:33:44: Stimmt auch, nur heute kann man, wie gesagt, so repetitive Aufgaben, die lange dauern, eventuell parallelisieren.

00:33:51: Das heißt, ich mache einen Task, einen Agenten, der macht die eine Aufgabe, parallel macht eine zweite Aufgabe, der läuft dann vielleicht, keine Ahnung, eine Stunde oder zwei Stunden, dass diese Aufgabe füllt ist und schaue quasi immer die Ergebnisse.

00:34:08: von den vorherigen Agenten mir an review die und kann das super so einfache Sachen die früher viel zeit gekost hätten weil man das selbst schreiben muss jetzt parallelisieren.

00:34:18: und da muss man einfach wirklich sind wir wieder bei unserem anfangspunkt experimentieren verstehen was brauche ich was möchte ich?

00:34:27: und einfach keine große angst haben sondern das ding in die hand nehmen und dann findet sich meistens ein weg ganz von selbst wenn man die kindliche Neugier

00:34:38: weg.

00:34:39: Du nimmst bei meinen Wort aus dem Mund, ich warte die ganze Zeit darauf, dass ich sage, wir dürfen die kindliche Neugierde wieder in unseren Berufsalltag integrieren.

00:34:50: Einfach, weil wir halt in diesen unterschiedlichen Wirtschaftszweigen ja im besten Fall schon ein Experte ist, aber dieses Links-Rechts denken die Neugierde und ich sage auch wirklich gerne die kindliche Neugierde dazu, weil wann lernt denn ein Mensch am meisten?

00:35:07: im Kindesalter?

00:35:08: und irgendwann beanspruchen wir das Recht, für uns alles gelernt zu haben und die Leute entwickeln sich halt dann auch nicht mehr ganz so müde weiter.

00:35:17: Und ich bin aktuell sehr gerne ein Kind, um so auszudrücken.

00:35:21: Also ich muss sagen, mein Job macht mir die letzten Jahre so viel Spaß wie noch nie zuvor.

00:35:25: Ich finde gerade in der Softwareentwicklung, glaube ich, ist der Umbruch zuerst da, weil es quasi auch aus der Softwareentwicklung rausgekommen ist, das ganze Thema.

00:35:36: Und ja, ich kann nur sagen, jetzt bei uns in der Softwareentwicklung hat sich in den letzten zwei Jahren mehr geändert, wie in den letzten fünfzehn Jahren.

00:35:45: Und ich glaube, dass wenn man jetzt ein, zwei Jahre in die Zukunft schaut, dass das ganz, ganz viele andere Berufsgruppen genauso sagen werden.

00:35:55: Das sehe ich auch so.

00:35:58: glaube ich.

00:35:59: oder Abschluss zu dem Punkt.

00:36:03: Ein Thema hat mich jetzt in den letzten Wochen auch noch beschäftigt, weil es sind eigentlich schon Monate.

00:36:09: Wir sehen bei Softwareanbietern, dass die jetzt alle sehr, sehr eilig KI-Modelle in ihren Softwarelösungen nachrüsten, wo man halt gewisse Research-Stätigkeiten machen kann bzw.

00:36:22: eine eventuell in die Jahre gekommenene Benutzeroberfläche etwas aufhübscht.

00:36:29: Ich habe diese Dinge ein bisschen verfolgt und bemerkt dann auch immer, da nimmt man eigentlich der KI wahnsinnig viel Kraft und Effizienz weg, weil ich sie eben nur dafür nutze, dass ich eigentlich ein bestehendes Problem in einer Software löse, die ich vielleicht gar nicht hätte, würde diese Software anders arbeiten.

00:36:51: Worauf will ich hinaus?

00:36:54: KI als Fernbedienung.

00:36:56: für Bestands-Software-Lösungen.

00:36:58: Das heißt, man ist jetzt als Firma, der sich jetzt mit KI auseinandersetzen muss, in der Zwickmühle.

00:37:06: Ich muss mir jetzt irgendwas mit KI anschaffen.

00:37:08: Ich muss für meine Firma das beste Produkt wählen.

00:37:11: Und da liegt es ja oft auf der Hand, dass man halt dann sagt, ja, ich habe schon diese Software und die haben mir eversprochen, dass in den nächsten fünf Monaten da jetzt eine KI Integration kommt.

00:37:20: Man darf sich aber davon nicht erwarten, dass das dann quasi mein Prozess oder struktureller Heilspringer ist sozusagen, sondern ich bin fest davon überzeugt, dass man die volle Kraft der KI nur da entfalten kann, wenn ich es jetzt nicht in eine Bestandssoftware-Lösung hinein drücke, sondern wenn ich da eher von außen diese Software-Lösungen steuere.

00:37:48: Wie siehst du da die Chance, dass sie Genau diese Dinge, also dass ich halt jetzt mein Outlook, mein ERP, mein CRM, vielleicht nur irgendwelche Datei-Ablage-Systeme oder irgendein Firmen-Internes, Jet-Tool, Wislack, was auch immer, mit einer KI-Lösung steuern lasse und ich halt überall die Informationen da ausserbringe, die ich herausbringen möchte bzw.

00:38:13: auch hineinbringen.

00:38:14: Wie weit sind wir da weg?

00:38:16: Eigentlich gar nicht mehr weit.

00:38:19: Wir zum Beispiel arbeiten schon so.

00:38:22: Das Thema steckt noch in den Kinderschuhen, also das ganze Thema Agent ist noch sehr neu und da experimentiert gerade die ganze Welt.

00:38:30: Ich finde, du hast das super gesagt.

00:38:32: Jetzt macht man ja quasi etwas falsch, wenn man nicht keines ein Produkt quetscht, dann wird man ja nicht mehr ernst genommen.

00:38:40: Das ist definitiv ein Problem.

00:38:45: Also macht es Sinn, jetzt in einem ERP eine KI einzusetzen, die dann nur für das ERP zuständig ist?

00:38:52: Ich glaube nicht, weil gerade vielleicht andere Kanäle ja noch viel bessere Informationen mitbringen können.

00:38:59: Das wäre ja super, wenn ich keine Ahnung.

00:39:02: den Kunden über das CAMC erst zuerst rausbekommen.

00:39:06: Dadurch dann die Verlinkung ins ERP, dann vielleicht noch den Verlauf auf WhatsApp bzw.

00:39:12: E-Mail, was ist mit dem kommuniziert worden.

00:39:14: Und daraufhin aus quasi der Flut an Informationen, die es gibt, wirklich tailor-made.

00:39:20: ... für diesen speziellen Fall ... ... eine gute Antwort generieren zu lassen.

00:39:24: Und ich glaube, da sind wir nicht mehr weit weg.

00:39:27: Da werden wir Anfang ... ... im Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr-

00:39:31: und Jahr- und Jahr-

00:39:31: und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und

00:39:46: Jahr- und Jahr- und Jahr-

00:39:46: und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Leider geht es ja mittlerweile wirklich so, wenn man in seinem Produkt keine KI verwendet und Anführungszeichen wird man nicht ernst genommen.

00:39:56: Und das sind oft sehr lieblose, halbherzige Lösungen.

00:40:00: Und ja, da muss man einfach selbst einfach kreativ werden und wirklich sich informieren, was gibt es denn am Markt und was kann ich denn machen und nicht einfach nur hoffen, dass mein Softwareanbieter das auch irgendwann mal mitbringt.

00:40:11: Ja, und das kenne ich oft.

00:40:14: Das sind so die zwei Stühle, wo Firmen dazwischen sitzen, die sagen, okay, einerseits wird man gesagt, du musst jetzt mit KI starten, andererseits wartet man darauf, dass vielleicht das ERP-System, das man betreibt oder die Bestandsstoffe, die man hat, jetzt dann endlich diese tolle KI integriert.

00:40:34: Ich glaube, es hat auch beide der Meinung, jetzt zu starten ist wichtig, man muss halt ein bisschen aufpassen, worauf auf welches Pferd man setzt.

00:40:42: und da ist wahrscheinlich der falsche Weg, dass man sagt, ich warte jetzt bis da irgendwo was integriert wird.

00:40:49: Unser Tipp ist halt in dem Fall auch immer achtet es drauf, dass das eine modulare KI-Lösung ist, die ich mitwachsen lassen kann mit meinen Bedürfnissen und wo ich mich nicht festfahre in einer Problemlösung.

00:41:04: Also das haben wir jetzt ganz oft beobachtet, das sind Firmen, die setzen sich intensiv mit KI auseinander und haben jetzt in einem Jahr fünf, sechs, sieben, acht unterschiedliche KI Lösungen und haben jetzt eigentlich wieder lauter Insellösungen, wo man wieder sehr viel Aufwand betreiben muss, das für die alle miteinander sprechen.

00:41:22: Und ich glaube, diese Entwicklung, die sie da jetzt gerade ergibt mit Vibecoding, mit Schnittstellen, mit MCPs und so weiter, ist eigentlich eh schon dieser eine Richtungspfeil, der dann sagt, okay, wenn man ein modales KI Produkt hat und sich damit Schnittstellen im Bestandssoftware und so wie du sagst, auch schon in einer Zukunft andocken kann, dann wäre das diese Fernbedienung.

00:41:49: Und ich glaube, das wünschen sich ganz, ganz, ganz viele Leute.

00:41:53: Wir eingeschlossen.

00:41:54: Wir

00:41:55: sind schon kurz davor, dass wir bei uns intern zu nutzen und diese Begeisterung, die wir intern haben, die würden wir auch gerne weitergeben.

00:42:01: Also

00:42:02: ich bin

00:42:02: wirklich begeistert, welche Prozesse ich mittlerweile schon mit KI abbieten kann und welche Ergebnisse daraus kommen.

00:42:09: Es ist einfach ein Learning.

00:42:11: Man muss reinwachsen in das ganze Thema, aber wie du es richtig gesagt hast, nicht auf einem Pferd setzen.

00:42:17: Jetzt auch nicht auf OpenAI oder nur in Floppy, das ist auch der falsche Weg.

00:42:22: Das sind sehr gut und das sind auch die Vorreiter.

00:42:25: Aber die Diversität macht es dann aus und die macht den Unterschied für das richtige Problem, die richtige Lösung zu finden.

00:42:33: Das ist, glaube ich, ein kurzes Schlusswort.

00:42:35: Die Diversität macht es aus.

00:42:38: Ja, Hannes, wir haben jetzt aufgezeichnet, zweiundvierzig Minuten für die Großelbe.

00:42:43: Ja, freut mich total.

00:42:45: Wir haben natürlich auch in den kommenden Podcasts keine Angst, das war jetzt nicht der letzte.

00:42:52: Da wird auch eine Regelmäßigkeit stattfinden.

00:42:54: Da haben wir noch ganz, ganz viele interessante Themen mit.

00:43:00: Wie ganz zu Eingangs schon besprochen, wir haben dann auch immer wieder Gäste beziehungsweise Expertinnen und Experten dabei und ich möchte einen kurzen Ausblick auf einen kommenden Podcast geben, da war bei mir der David Jekler zu Besuch, der ist von der Beratungsgruppe Neuwahldeck und die setzen sich ganz viel mit Organisationsentwicklung und Change Management auseinander, haben coole Ansätze, wie man KI in einer Firma integrieren kann.

00:43:29: Und ich glaube, das wird ein großartiges Gespräch.

00:43:32: Das heißt, gerne ...

00:43:34: Liken, subscribe.

00:43:36: Liken, subscribe.

00:43:37: Den Podcast abonnieren.

00:43:38: Liken, subscribe.

00:43:39: Ja, genau.

00:43:41: Und wir werden auch, haben uns vorgenommen, darauf fragen werden, Antworten.

00:43:47: Das heißt, wenn ihr ganz tolle Sachen gemacht habt, die ihr mit KI lösen habt, Kinder, beziehungsweise irgendwo ... Ansätze verfolgt oder aber auch Fragen habt, die bitte gerne unter die Kommentare schreiben.

00:44:02: Würden uns freuen.

00:44:02: Würden

00:44:03: uns freuen.

00:44:04: Danke fürs Zuhören.

00:44:05: Bis zum nächsten Mal.

00:44:06: Danke für nützt.

00:44:07: Bis zum nächsten Mal.

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